In der ukrainischen Stadt Lviv wurde ein Animationsfilm vorgestellt, welcher Kindern die Folgen des Krieges vermittelt. Unter dem Titel „Storch Tadey und Kätzchen Levchik – Die Retter von Lviv“ haben die Kinder des Kindergarten Nr. 93 an einem Animationsfilm mitgewirkt. Unterstützt wurden die kleinen Filmemacher dabei von ihren Erziehern und der „Kredobank Stiftung“.

Ein Storch mit Beinprothese
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der unerschütterliche Storch Tadey. Die Besonderheit: Tadey trägt eine bionische Beinprothese. Gemeinsam mit seinem Freund Levchik – dem „Katzen-Bürgermeister“ von Lviv – stellt er sich den Kräften des Bösen entgegen. Dabei erklärt der Storch der Katze, wieso er eine Prothese benötigt und welcher Bösewicht ihm das angetan hat.
Inklusion und Akzeptanz spielerisch lernen

Hinter der heroischen Abenteuergeschichte steckt eine tiefere pädagogische Absicht. Die Organisatoren betonen, dass der Film Kindern den respektvollen Umgang mit Menschen mit Prothesen vermitteln soll. In einem Land, das täglich mit den physischen Folgen des Krieges konfrontiert ist, fördert das Projekt die Akzeptanz von Inklusion bereits im jüngsten Alter.
Der Kurzfilm ist ab sofort hier auf YouTube verfügbar. Man kann ihn auch mit automatisch erstellen, übersetzen Untertiteln ansehen.