Um 15:55 Uhr fuhren etwa ein Dutzend Polizeibusse auf die Station Jannowitzbrücke zu. Die Kreuzung war in eine Richtung blockiert, sodass BVG-Busse warten mussten und die S-Bahnlinien S3, S5 und S7 stillstanden. Der Grund: Rund 200 Fans des Vereins „1. FC Union Berlin“ mussten wegen des Verdachtes der Körperverletzung und des Landfriedensbruchs kontrolliert werden. In der Bahn nach Erkner wurden sie von der Polizei festgesetzt, während immer mehr Streifenwagen anrückten.

Die Polizei räumte den gesamten S-Bahnsteig Jannowitzbrücke und sperrte Teile des Bahnhofs ab. Zwei Stunden lang war die wichtige Route durch Berlin wegen dieser Personen unterbrochen. In diesem Zeitraum nutzen normalerweise 5.000 bis 10.000 Personen diesen Bahnabschnitt.
Nachdem der Bereich gesichert war, wurden zunächst die Touristen und Berliner Fahrgäste aus der noch stehenden Bahn geleitet. Dann wurde ein Fußballfan nach dem anderen von der Polizei kontrolliert und raus gebracht.
AB 18 Uhr fuhr die Bahn wieder, die Polizei zog erst gegen 19 Uhr ab.