Pressemitteilung

Pressetermin Eröffnung des Dokumentation Führerbunker im Berlin Story Bunker am Anhalter Bahnhof am Donnerstag, dem 27. Oktober 2016 im Berlin Story Bunker, Schöneberger Straße 23a, 10963 Berlin

Die Dokumentation Führerbunker wird am 27.10.2016 eröffnet und am 01.05.2017 durch die Dokumentation „Hitler – wie konnte es Geschehen“ ergänzt. Vorher befand sich an dieser Stelle im Berlin Story Bunker das „Berliner Gruselkabinett“, welches dafür am 01.10.2016 geschlossen wurde.

Dokumentation Führerbunker

Besucher kommen in die Dokumentation Führerbunker nur mit einer geführten Tour. Die Touren gehen auf Ursache und Folgen des Zweiten Weltkriegs ein sowie das Leben der Bevölkerung während des Kriegs in einem Luftschutzbunker. Die Dokumentation Führerbunker bietet an historischem Ort in einem riesigen Bunker aus der Zeit des Nationalsozialismus die Möglichkeit, sich mit der Geschichte des Führerbunkers und dem Ende des „Dritten Reichs“ auseinanderzusetzen. Der Bunker, in dem sich die Ausstellung befindet, wurde gemäß dem „Führersofortbefehl Bunkerbau“ errichtet. Im Mittelpunkt stehen ein Modell des 1943/44 gebauten Führerbunkers (des Hauptbunkers) sowie ein originalgroßer Nachbau des Arbeitszimmers von Adolf Hitler im Bunker. Hitlers letzter Unterschlupf wird mit authentischem Fotomaterial aus dem Bunker, mit Szenenbildern (Stills) aus dem Film „Der Untergang“ sowie mit umfangreichen Material über die Lage, den Bau, die Bewohner und die letzten Tage des Bunkers dargestellt. Die Ausstellung zeigt das Ende der Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus von Hitlers Rückkehr nach Berlin am 16. Januar 1945 bis zur bedingungslosen Kapitulation am 8. Mai 1945. 60 bis 70 Millionen Menschen starben im blutigsten Krieg der Menschheit, einem Krieg, der von Berlin ausging und in Berlin endete. Der Krieg endete faktisch mit dem Selbstmord Hitlers am 30. April 1945 in seinem Arbeitszimmer im Führerbunker. Verbunden mit der Ausstellung ist eine geführte Tour durch Teile des Berlin Story Bunkers, 1942 gebaut für 3500 Menschen – zum Schluss drängten sich 12.000 Schutzsuchende hinein. Die historische Situation von Anfang 1945 im Bunker ist im Ausstellungsteil rekonstruiert. Dieser betreute Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Nationalsozialismus wird vom gemeinnützigen Verein Historiale e.V. getragen, der im gleichen Bunker das Berlin Story Museum verantwortet.

 

Wie geht es weiter? Hitler  – wie konnte es geschehen

Ab April 2017 wird die Ausstellung „Hitler und das Dritte Reich – wie konnte es geschehen?“ über drei Etagen des Bunkers den Schwerpunkt bilden. Die „Dokumentation Führerbunker“ ist dann Abschluss diese Ausstellung, das Ende der Nazi-Verbrecher im Bunker. Die Ausstellungsfläche beträgt dann etwa 2.500 Quadratmeter. Es wird die größte Ausstellung zur Geschichte des Nationalsozialismus – an historischem Ort und als Dauerausstellung. Es wird dann im Berlin Story Bunker drei Angebote geben, nämlich die Ausstellung „Hitler und das Dritte Reich – wie konnte es geschehen?“, das Berlin Story Museum mit der Geschichte Berlins als einziges mit einer durchgängigen Erzählung zur Stadtgeschichte, sowie die „Bunkertouren“ durch den Anhalter Bunker mit den Schwerpunkten Zweiter Weltkrieg, Bunkerbau und eben im Bunker

 

Weitere Informationen

Ihre Gespächspartner Enno Lenze, Historiale e.V. und Betreiber des Berlin Story Bunkers
[email protected], 0176 82 10 57 19

Historiale e.V. Verwaltung: Leuschnerdamm 7, 10999 Berlin