Medienspiegel

Berichterstattung zur Eröffnung der Ausstellung im Berlin Story Bunker

Stimmen zur „Dokumentation Führerbunker“

  • „Das Bedürfnis der Menschen nach authentischen Orten ist groß. Das halte ich nicht für schlecht.“ – Kommentar von Adam Kerpel-Fronius, Berliner Zeitung
  • „Die Ausstellung schockt mit einem krassen Gegensatz: Besucher werden zunächst ins Untergeschoss geführt, wo 1945 mehr als 12 000 Menschen knöcheltief in ihren Exkrementen stehend das Ende des Kriegs herbeisehnten. Eine Etage darüber dann das fast schon opulente Arbeitszimmer Hitlers.“ – Kai Feldhaus, Bild
  • „Nein, das ist kein heiteres „Hitler-Gucken“, hier wird informiert und aufgeklärt. Man arbeite mit Informationen über den Zweiten Weltkrieg und die Verheerungen gegen die vielen Mythen, die sich rund um Hitler und seinen Tod rankten“ – Maritta Tkalec, Berliner Zeitung
  • „In Zeiten, in denen die reaktionären, rechten, faschistischen und populistisch Kräfte in Europa, zum Beispiel in Polen, Ungarn, Dänemark, Slowenien und auch in der Türkei, eine große Zahl junger Menschen radikalisieren, in denen sie sich von der barbarischen Ideologie des Islamischer Staat anstecken lassen, ist eine Antwort durch eine historisch sorgfältige Dokumentation nicht nur lobenswert, sondern unbedingt notwendig. Wenn ein Mann mit klarer, aufklärender Ideen einen Bunker für eine Million Euro entwickelt, ohne einen Pfennig vom Berliner Senat oder vom Bund zu erhalten, dann ist diese Unternehmung eine lobenswerte Haltung und verdient Unterstützung, Anerkennung und Verbreitung.“ – Fátima Lacerda, Estado de São Paulo
  • „It’s amazing to be able to come to a place like this and and get a feel of how people lived and how they survived and came together. There are definitely lessons that can be learned here about looking out for one another as a community.”
    „Es ist fantastisch an einen Ort wie diesen zu kommen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Menschen gelebt haben und wie sie überlebten und zusammen kamen. Man kann sich auf jeden Fall ein Beispiel daran nehmen, wie man in einer Gemeinschaft aufeinander Acht gibt.” – Jaren Warren (Besucher der Ausstellung), i24
  • „The man [Hitler] died 70 years ago, but considering everything that is going on in Europe right now with the right wing and the refugee situation, it’s interesting to see how you can draw parallels between that time and what’s going on now.”
    „Der Mann starb vor 70 Jahren, aber in Anbetracht dessen, was gerade in Europa mit den Rechten und Flüchtlingen vor sich geht, ist es interessant zu sehen wie man Parallelen zwischen jener Zeit und heute ziehen kann.”- Christopher Czechowicz (Bescuher der Ausstellung), i24
  • „Es war beeindruckend und stimmt nachdenklich. Die Dokumentation und das nachgestellte Zimmer tragen zum Verständnis bei” – Dieter Link (Besucher der Ausstellung), Berliner Morgenpost
  • „Weiteres Herzstück ist ein Modell des Bunkers im Maßstab 1:25. Es wurde, wie die gesamte Ausstellung, von der Filmarchitektin Monika Bauert („Das Boot“) gestaltet. Das alles ist eingebettet in viele Informationen, die dieses Schlusskapitel in die gesamte NS-Geschichte einordnen.” – Thomas Frey, Berliner Woche

TV & Radio

  • Abendschau, 28.10.16

Georg Berger berichtete in der Abendschau des rbb ausführlich über die „Dokumentation Führerbunker”. Er befragte Johanna Ruf (87), die damals im Alter von 15 Jahren als Sanitätshelferin im Führerbunker war. Zuvor flüchtete sie noch in BDM-Uniform für kurze Zeit in den Anhalter Bunker.
[mehr zur Zeitzeugin im Blog„Goebbels wollte uns noch mit dem Verdienstkreuz auszeichnen – dann war er tot“ – Geburtstagskarte]

Gönna Ketels drehte für die Deutsche Welle einen Beitrag über die „Dokumentation Führerbunker”. Der Beitrag erschien deutsch und englisch. [Kommentar dazu im Blog]

Michael Hölzen berichtete für Radio 1 hervorragend über die „Dokumentation Führerbunker”.

 

Wolf-Sören Treusch nahm an einer Führung teil, sprach mit den Teilnehmer über „Geschichte zum Anfassen“ und stellte fest: „Der Luftschutzbunker ist neuerdings ein Besuchermagnet.“ [Beitrag zum Nachlesen]

Presse

Ewald König vergleicht die Situation des Geburtshauses von Adolf Hitler in Braunau/Oberösterreich mit dem Führerbunker in Berlin – Anfang und Ende des größten Massenmörders.

Jens Tartler berichtete für den Tagesspiegel nicht nur über die Ausstellung „Dokumentation Führerbunker“, sondern auch über das weitere Vorgehen des Betreibers und Kurators des Berlin Story Bunkers. „Sie wollen mit der „Dokumentation Führerbunker“ und der für April 2017 geplanten Ausstellung „Hitler und das Dritte Reich – wie konnte es geschehen?“ aufklären.“

Sabine Flatau von der Berliner Morgenpost nahm an einer Tour teil und unterhielt sich mit den Gästen, die „durch die Schilderungen des Kurators in die Zeit zurück geführt wurden“. „Ich könnte noch drei Stunden zuhören“, sagte Sonja Andresen aus Kiel hinterher. Die Führung habe sie mitgemacht, „weil das Thema Bunker für uns weit weg ist“, so die 36-Jährige. „Es war hochinteressant.“ Familie Link aus Baden-Württemberg verlebt einen viertägigen Berlin-Besuch. „Es war beeindruckend und stimmt nachdenklich“, sagte Dieter Link. Die Dokumentation und das nachgestellte Zimmer „tragen zum Verständnis bei“. [auch zu sehen im Blog]

Kai Feldhaus erzählt nach der Pressekonferenz zur Eröffnung von seinem ersten Eindruck der Tour. „Die Ausstellung schockt mit einem krassen Gegensatz: Besucher werden zunächst ins Untergeschoss geführt, wo 1945 mehr als 12 000 Menschen knöcheltief in ihren Exkrementen stehend das Ende des Kriegs herbeisehnten. Eine Etage darüber dann das fast schon opulente Arbeitszimmer Hitlers.“

Tomas Kittan machte mehrere Führungen mit und stellte fest:
„Großer Andrang am Nachbau des Hitler-Bunkers in Berlin-Kreuzberg. Am ersten Tag der neuen Ausstellung „Dokumentation Führerbunker“ standen am Samstag Touristen aus aller Welt Schlange.“ [Komentar dazu im Blog]

Nicole Schulze beschreibt im Berliner Kurier sehr anschaulich die Ausstellung und was es zu sehen gibt.
„Die schlichte graue Miniatur-Ausgabe, die von Filmarchitektin Monika Bauert in monatelanger Handarbeit gefertigt wurde, zeigt sämtliche Räume des Bunkers. Darunter eben auch das Arbeitszimmer, das als 1:1-Modell nur ein paar Meter weiter steht.“

Elke Vogel (DPA) zitiert Adam Kerpel-Fronius, der diese Art der Ausstellung unterstützt.
„Das Bedürfnis der Menschen nach authentischen Orten sei groß, sagt Adam Kerpel-Fronius von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. „Das halte ich auch nicht für schlecht.““

  • Berliner Zeitung, 29.10.16

Maritta Tkalec berichtete ebenfalls für die Berliner Zeitung in einem ausführlichen und anschaulichen Artikel über die „Dokumentation Führerbunker“.
„Nein, das ist kein heiteres „Hitler-Gucken“, hier wird informiert und aufgeklärt. Man arbeite mit Informationen über den Zweiten Weltkrieg und die Verheerungen gegen die vielen Mythen, die sich rund um Hitler und seinen Tod rankten, erklärt Enno Lenze, Berliner Verleger und Betreiber des Berlin Story Bunkers.“ [vollständiger Artikel im Blog]

Bericht von Elke Vogel (DPA) in der Frankfurter Neue Presse.
„Ist das pure Effekthascherei oder inszenierte Geschichte zum Anfassen? „Wir wollen keine Hitler-Show machen“, sagt Wieland Giebel vom Verein Historiale, der in einem ehemaligen Luftschutzbunker am Anhalter Bahnhof das Berlin Story Museum betreibt. Das Hitler-Zimmer sei nur im Rahmen einer Führung zu sehen.“ [Blogeintrag zum Artikel]

Tomas Kittan machte für die BZ nach der Eröffnung der „Dokumentation Füherbunker“ die erste ausgebuchte Tour mit und interviewte einige Gäste.
„Besucher Andreas Siewert (50) aus Wuppertal: „Das ist sehr interessant, anschaulich, aber auch gruselig. Für mich ist die Schau sehr gelungen, auch das Hitler-Zimmer!““ [auch hier im Blog]

In den Nachrichten der BVG im Berliner Fenster kam etwa alle 15 Minuten ein Hinweis auf die „Dokumentation Führerbunker“.

Thomas Frey berichtet in der Berliner Woche über die Eröffnung der „Dokumentation Führerbunker“, auch mit einer Bilderstrecke.
„… Das alles ist eingebettet in viele Informationen, die dieses Schlusskapitel in die gesamte NS-Geschichte einordnen. Die Gefallenen der am Zweiten Weltkrieg beteiligten Länder sind ebenso aufgelistet wie abgeworfene Bomben über dem Deutschen Reich und die in den Konzentrations- und Vernichtungslagern eingesperrten und ermordeten Menschen.
Ein Raum behandelt das Ende des Propagandaministers Joseph Goebbels und seiner Frau, die ihre sechs Kinder vor ihrem eigenen Selbstmord umbrachten. Die verkohlte Leichen des Nazi-Sprachrohrs und seiner Gattin sind ebenfalls zu sehen …“

Ewald König schreibt in seinem Bericht über den geplanten Abriss von Hitlers Geburtshaus und über die Neueröffnung der Ausstellung.
„Die „Dokumentation Führerbunker“ veranschaulicht in einem Original-Luftschutzbunker am Anhalter Bahnhof in Berlin-Kreuzberg mit dem nachgebauten Bunker-Arbeitszimmers Hitlers, in dem er sich das Leben nahm, einem Modell des kompletten Hitler-Bunkers und zahlreichen Ausstellungsstücken die Geschichte in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs.“

International

Ben Knight schreibt im ExBerliner, die monatliche Zeitschrift für Ex-Patriots in Berlin, ausführlich und genau über die Dokumentation Führerbunker. „Best Fake Hitler Bunker – It’s in the wrong place and it’s got the wrong sofa in it, and there’s a glass screen to stop you getting in and reenacting the most memorable scenes of April 1945, but otherwise the newly recreated Führerbunker in Kreuberg’s Berlin Story Museum has a lot going for it.”

„People start to panic when it involves Hitler. It’s sometimes hard to understand. We’ve got to stop panicking and have enough faith to look into all these aspects. I think it’s important to look at the end of Hitler to help understand how it all happened and how democracy got shunted aside.” So zitiert Erik Kirschbaum den Geschäftsführer Enno Lenze in der US-amerikanischen Tageszeitung Los Angeles Times, um auf die Wichtigkeit dieser Ausstellung aufmerksam zu machen.

Fotoreihe zur Ausstellung.

Artikel von Elke Vogel (DPA) auf Englisch.
„Monika Bauert, the set designer for the iconic German film Das Boot, designed the controversial bunker reconstruction.
“The information board [at the site of the original Führerbunker] does not address the topic sufficiently,” she said. “I think that it is important to re-visualise a three-dimensional model.““

Nilgun Salim berichtete für die Stock News USA über den Führerbunker und die neue Ausstellung.
„The exhibition presents authentic photographs from that period.“

Tony Paterson beschrieb für die britische Zeitung „i“ die neue Ausstellung „Dokumentation Führerbunker“.
„Filled with ‘telling’ black and white photographs.“

Kurzer Artikel zur Eröffnung der Ausstellung.
„Giebel tells new agency dpa that the replica only can be seen on a guided tour beginning in a shelter that was meant for 3,500 people and by the war’s end housed 12,000, a contrast with the comparatively spacious Fuehrer bunker.“

Sterre Lindhout beschreibt in ihrem Bericht für die niederländische Zeitung „Volksrant“ das nachgebaute Arbeitszimmer Hitlers.
„De kamer is een zo precies mogelijke replica, met staartklok, portret van koning Frederik de Grote van Pruisen, ouderwetse brandblusser en zuurstoffles.“

Wouter van Loon beschreibt in der niederländischen Tageszeitung „Metro“ die Ausstellung zur „Dokumentation Führerbunker“.
„Het museum heeft de werkkamer van Hitler nagebouwd. De rest van de tentoonstelling bestaat uit foto’s van de bunker van tijdens en na de Tweede Wereldoorlog.“

Nicolas Barotte schrieb für die französische Zeitung „Le Figaro“: „Au préalable, la vie dans l’abri anti-aérien est racontée en détail, pour montrer la réalité du conflit.“

Celal Özcan berichtet in einem ausführlichen Artikel über die Geschehnisse im Führerbunker und die des Anhalter Bunkers.
„Bugün asıl Hitler sığınağı yok. Ama Anhalter Bahnhof istasyonu yanındaki Dokumentation Führerbunker (Lider Sığınağı Belgeseli) adını taşıyan sığınağın ikinci katı, orijinaline sadık kalınarak, Hitler’in sığınağına çevrilmiş. Böylece ziyaretçi halkla Hitler sığınağı arasındaki farkı görüyor.“

Olga Tanasiichuk stellt in ihrem umfangreichen Artikel den Zweck der Ausstellung dar.
„И мы бы хотели, чтобы как можно больше людей из бывшего СССР, особенно из Украины, (хотя мы понимаем, что у вас сейчас много более важных проблем, чем ездить в Берлин) приезжали и знакомились сейчас с историей тут, больше узнавали, потому что это также, с нашей точки зрения, важная часть истории самой Украины», – говорит Энно Ленце.“

Artikel von Olga Tanasiichuk auf ukrainisch.

Die venezolanische Tageszeitung „El Nacional“ berichtete über die Eröffnung der Ausstellung.
„El director de Berlin Story Bunker, Enno Lenze, aseguró a los presentes que el desarrollo de esta nueva exhibición, que busca dar un panorama completo del tema, responde a la desinformación de los visitantes al asistir al museo del la organización.“

Fátima Lacerda beschreibt in ihrem ausführlichen Artikel für die wichtigste brasilianische Zeitung „Estado de São Paulo“ anschaulich die Tour zur „Dokumentation Führerbunker“ und lobt den Zweck dieser.
„[…] se um cara invocado, de voz nada suava, mas com ideias de esclarecimento compra um Bunker por um milhão de euros, sem nenhum centavo vindo do Senado de Berlim como cidade-estado e muito menos de âmbito federal, isso é uma atitude louvável e que merece apoio, reconhecimento e divulgação.“

Übersetzung: Eine Überlegung von Enno Lenze ist besonders interessant, wenn er in einem Interview sagt: „In Deutschland wird die Aufarbeitung der Geschichte gut thematisiert. Es gibt zahlreiche Dokumentationszentren über die ostdeutsche Geheimpolizei, die Stasi, über die Berliner Mauer, aber bisher keine, bei der es um Hitler geht.“ Diese Nische sei zu füllen.

Es gibt nichts im Bunker, was als „Nazi Gothic“ bezeichnet werden könnte, weder in der Dauerausstellung noch in der „Hitler Bunker“-Dokumentation. In Zeiten, in denen die reaktionären, rechten, faschistischen und populistisch Kräfte in Europa, zum Beispiel in Polen, Ungarn, Dänemark, Slowenien und auch in der Türkei, eine große Zahl junger Menschen radikalisieren, in denen sie sich von der barbarischen Ideologie des Islamischer Staat anstecken lassen, ist eine Antwort durch eine historisch sorgfältige Dokumentation nicht nur lobenswert, sondern unbedingt notwendig.

Wenn ein Mann mit klarer, aufklärender Ideen einen Bunker für eine Million Euro entwickelt, ohne einen Pfennig vom Berliner Senat oder vom Bund zu erhalten, dann ist diese Unternehmung eine lobenswerte Haltung und verdient Unterstützung, Anerkennung und Verbreitung.

Die peruanische Tageszeitung „El Comerico“ berichtete über die Eröffnung.
„El director de Berlin Story Bunker, Enno Lenze, aseguró a los presentes que el desarrollo de esta nueva exhibición, que busca dar un panorama completo del tema, responde a la desinformación de los visitantes al asistir al museo del la organización.“

María-Paz López berichtete für die spanische Tageszeitung ausführlich über den Anhalter Bunker und die Eröffnung der neuen Ausstellung.
„Se entraba al búnker con un carnet, que por supuesto sólo tenían los alema­nes arios;las condiciones en el interior eran ca­tastróficas, sobre todo en los últimos días, con cinco personas por metro cuadrado, sin comi­da, sin luz, sin medicinas, rodeados de sus pro­pias heces, con un olor nauseabundo”, relata Wieland Giebel, presidente de la entidad His­toriale, mientras señala con un puntero llaves de la época amalgamadas en el cemento.

Kurzer Artikel zur Eröffnung der Ausstellung in einer japanischen Zeitschrift.

Die internationale Nachrichtenagentur Ruptly TV berichtete über die Eröffnung (anfangs Bildaufnahmen, dann kurzes Interview) .

Polina Garaev berichtet für den israelischen Nachrichtensender i24 ausführlich über die Dokumentation Führerbunker und interviewte einige Besucher. Hier findet man den dazugehörigen Videobeitrag.
„In the case of Jaren Warren, an 18-year- old student from Michigan, that indeed left the strongest impression. “It’s amazing to be able to come to a place like this and and get a feel of how people lived and how they survived and came together. There are definitely lessons that can be learned here about looking out for one another as a community.””

Die nigerianische Tageszeitung Vanguard berichetete über die „Dokumentation Führerbunker“.
“A lot of people have a difficult-to-define fascination with Hitler and his bunker,” Enno Lenze, one of the organizers of the privately funded exhibit, said in an interview after a recent tour. “It’s a peculiar combination of voyeurism, a curiosity about separating the facts from fiction where Hitler killed himself, and a genuine interest in the history of what it felt like where the Third Reich essentially ended.”