Zerstörte Vielfalt – Ausstellungseröffnung im DHM

Zerstörte_Vielfalt_Koch_HenningZerstörte_Vielfalt_WowereitZerstörte_Vielfalt_Ausstellung_ArneZerstörte_Vielfalt_Ausstellung_TotaleZerstörte_Vielfalt_EmpfangProf. Alexander Koch eröffnet im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums die Portalausstellung zum Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“.

Heute vor 80 Jahren begann die schwärzeste Zeit Deutschlands. Die Ausstellung, entstanden in Kooperation mit 40 Initiativen, sei wie ein virtueller Stadtrundgang. Mehr als 120 Gruppierungen nehmen am Themenjahr teil, das auf die Initiative von Rainer Klemke zurückgehe (Applaus). Ausstellung und Themenjahr seien auch ein Signal, dass die Vertriebenen und Ermordeten einen Platz im Gedächtnis der Stadt und im Bewußtsein der Bürger behielten.

Klaus Wowereit, der Regierende Bürgermeister (rechts) erinnerte an die Menschen, die ins Exil getrieben wurden wie Magnus Hirschfeld, Fritzi Masari, Carl Zuckmeyer.

Er bedankte sich bei denen, die zurückgekommen seien wie Heinz Berggruen, Michael Blumenthal, Margot Friedländer und Inge Deutschkron.

Die Ausstellung solle mit den vielen Initiativen die Vielfalt wieder herstellen.

Wowereit wies auf die große Resonanz des Themensjahrs „Zerstörte Vielfalt“ auch im Ausland hin.

Die Ausstellung knüpft zu Recht an die „Goldenen Zwanziger“ an (rechts).

Weitere Informationen zum Tag:

Michael Bienert über die Rede von Angela Merkel heute in der Topografie des Terrors …

 

Inge Deutschkron überlebte als Jüdin in einem Versteck in Berlin den Holocaust. Hier dokumentiert der Tagesspiegel ihre Rede zum Tag des Gedenkens, die sie am 30. Januar im Deutschen Bundestag hielt, zum 80. Jahrestag von Hitlers Machtübernahme …

 

Eckhard Fuhr bespricht in der Welt/Berliner Morgenpost die Ausstellung „Zerstörte Vielfalt“ im Deutschen Historischen Museum … Fuhr: “ … Auch für den historisch Versierten lohnt sich ein Besuch der „Portalausstellung“ im DHM auf jeden Fall. Sie bietet nur auf den ersten Blick das immer wieder Gleiche und medial allzeit Präsente. Was nationalsozialistische Repression, Vertreibung und Vernichtung bedeuteten, das wird gerade in gesellschaftlichen Nischen nachvollziehbar, die bisher kaum ausgeleuchtet waren …“