Wir wissen noch mehr als Snowden….

… oder besser unsere Autoren.

Dieser Tage klingelt oft das Telefon im Presse-Büro des Verlages, da unsere Spionage-Experten Klaus Behling, Andreas Jüttemann sowie Bernd von Kostka und Sven Felix Kellerhoff gefragt sind. Uns rutscht dann zuerst das Herz in die Hose – Reuters, dpa, ZDF – rufen Sie an wegen unserer Neuerscheinung im September zu Herschel Grynszpan?

Nein, Sie sind zwar auf der Suche nach Geheimnissen, Enthüllungen und Aufklärung, aber geht es doch meist um die aktuelle Berichterstattung, um Reaktionen auf Spionagefälle der letzten Jahre oder Geschichten aus der Zeit des Kalten Krieges.

Nun ja, da sind alle Interessierten bei uns an der richtigen Stelle. Drei Bücher tauchen ein in die Welt der Geheimdienste

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Klaus Behling, Autor von In den Mühlen der Dienste – 33 Schicksale des Kalten Krieges, war von 1972 bis 1977  als Diplomat in Laos und Kambodscha, von 1981 – 1987 Kulturattaché in Rumänien. In der Wendezeit arbeitete Behling als Oberassistent am Institut für Internationale Beziehungen in Potsdam als Experte für Indochina-Fragen.

Schnelle Autos, schöne Frauen und kühle Drinks – die Welt der Geheimdienste sieht in Wirklichkeit ganz anders aus als im Kino. Ihre Mühlen mahlen gegen Freund und Feind. Und wer in das Gespinst von Lügen und Intrigen, Verrat und Erpressung gerät, bleibt schnell auf der Strecke.

Klaus Behling erzählt Schicksale von Menschen, denen genau das geschehen ist. Auch sie sollten ihren Platz in den Geschichtsbüchern finden.
Der BND und die Stasi beeinflussten das Leben unzähliger Menschen aus Ost und West auf unterschiedlichste Art und Weise. Manche suchten sich aus eigener Überzeugung eine Tätigkeit als Stasi-Spion aus, andere wurden unwissend in die Fänge der Geheimdienste hineingezogen.

 

 

 

 

 

Hauptstadt_der_Spione_Cover_3D_linksBernd von Kostka, seit 1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator im Alliierten Museum Berlin und Sven Felix Kellerhoff,  leitender Redakteur für Zeit-und Kulturgeschichte bei der WELT und der Berliner Morgenpost, beleuchten in Hauptstadt der Spione – Geheimdienste in Berlin im Kalten Krieg die Tätigkeit der zahlreichen Geheimdienste in der Stadt.
Es geht um „Agenten auf Abwegen“, den Tunnel „PB Jointly“, die „Affäre John“, um die „heißeste Front“ im Kalten Krieg. Fast ein halbes Jahrhundert verlief die quer durch Berlin. In den fünfziger Jahren lieferten sich die Geheimdienste von Nato und Warschauer Pakt ein fortwährendes Duell im Dunkeln, doch auch deutsche Spione mischten auf beiden Seiten mit: Erich Mielkes Stasi und Reinhard Gehlens Bundesnachrichtendienst zum Beispiel. Mit dem Bau der Mauer 1961 verlagerte sich der Schwerpunkt der Spionage, doch Berlin blieb bis zur Friedlichen Revolution die Hauptstadt der Spione.

 

 

 

 

 

 

 

Cover_Teufelsberg_3DAndreas Jüttemann gründete 2010 ein kleines Stadtführungsunternehmen, mit dem er erstmals geführte Touren über das 40 Jahre lang unzugängliche Gelände der Alliierten Abhörstation auf dem Berliner Teufelsberg anbieten konnte und steuerte gleichzeitig das Buch über den Berg bei: Der Berliner Teufelsberg – Trümmer, Truppen und Touristen

Die Westalliierten nutzen das Gipfelplateau zum Abhören des Ostens: Eine Radarstation wurde errichtet – einer der wichtigsten Orte des Kalten Krieges. Seit 1992 ist die Anlage verlassen und wurde Vandalismus und Verfall preisgegeben. Viele Wiederbelebungspläne scheiterten.  Viele Mythen kreisen um diesen »lost place« inmitten des Berliner Innenstadtbezirks Charlottenburg-Wilmersdorf.

Für das ganz besondere Gänsehaut-Gefühl und einen berauschenden Blick über die Stadt lohnt sich ein Besuch:

Tag des offenen Denkmals 2013: Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?
Führungen zum Teufelsberg: www.berlinsightout.de

 

 

Fragt nicht Swoden – fragt uns, unsere Autoren und lest unsere Bücher. Alle Geheimnisse verraten aber auch wir nicht!

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  1. […] Mehr zu den drei Büchern im Blog des Berlin Story Verlags … […]

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