Wie ich einmal dazu beitrug, Berlin zu retten :)

arc-de-triompheArc01Wie ich zu Fragen der Stadtplanung, zur Gesellschaft Historisches Berlin (stellvertretender Vorsitzender des Vereins) und dadurch zur Berlin Story (Buchhandlung in den Räumen der Stadtplanungsausstellung ) gekommen bin, erläutert Lorenz Maroldt heute im Checkpoint des Tagesspiegels:

„… Zum Schluss noch für die Jüngeren unter uns ein kleiner Nachtrag zur Geburtstagsnotiz von Irmgard Schwaetzer heute in der Rubrik „Berliner Gesellschaft“ – die Jubilarin war ja auch mal Bundesbauministerin (1991 bis 1994). Und wenn sie gekonnt hätte, wie sie damals wollte, würde es heute unter dem Brandenburger Tor einen riesigen Autotunnel geben. Außerdem wollte sie das ehemalige Haus der Ministerien aka Reichsluftfahrtministerium (heute: Finanzministerium), das Ex-Staatsratsgebäude (heute Sitz der „European School of Management and Technology“) und die alte Reichsbank am Werderschen Markt (heute: Auswärtiges Amt) abreißen lassen. Genannt wurde der Plan orwellianisch „Freimachungskonzept“. Manchmal lohnt es sich eben doch, über Stadtplanung zweimal mehr nachzudenken …“

 

Ein Tunnel unter dem Brandenburger Tor plus Schnellstraßen auf beiden Seiten war eine Idee. Die andere war, einen Kreisverkehr um das Brandenburger Tor zu legen so wie beim Arc de Triomphe in Paris. Das war der Anlass für mein Engagement.