West-Berlin im Stadtmuseum – ab 13. November 2014

Stadtmuseum_Westberlin_Koeppel_Momper_00 Stadtmuseum_Westberlin_Koeppel_Momper_01 Stadtmuseum_Westberlin_Koeppel_Momper_02 Momper, Berlin nun freue Dich Cover Richtig lebendig wurde es vor diesem Gemälde von Matthias Koeppel (oben, Mitte, weiß) über die Nacht, als die Mauer fiel.

Momper erzählt:  „Der Momper (links) ist hier, was soll ich tun? Verhaften?“ telefonierte der Grenzer zu seinem Oberst. „Und was macht der da …?“ – „Steht auf einem Tisch und hält Volksreden“. Dann hielt er den Telefonhörer aus seinem Grenzerkabuff direkt neben Momper. „Laß einfach alles so laufen …“.

Walther Momper schildert diese Nacht ausführlich in seinem kürzliche erschienenem Buch „Berlin, nun freue Dich“ , siehe unten, in der Buchhandlung Berlin Story auf dem Neuerscheinungstisch.

Weiß Walther Momper, damals Regierender Bürgermeister, dass er gerade an einem Gemälde steht, das sich das Stadtmuseum von Klaus Landowsky geborgt hat, das sonst in dessen Rechtsanwaltskanzlei hängt? Das riesige Original des Gemäldes kann man sich im Abgeordnetenhaus von Berlin ansehen.

Es geht an diesem Abend um die Vorbereitung der großen West:Berlin-Ausstellung des Stadtmuseums, die am 13. November 2014 eröffnet wird – sicherlich vom Regierenden Bürgermeister.

Zur Einstimmung auf die West:Berlin-Ausstellung führt Matthias Koeppel durch seine derzeitige Ausstellung im Ephraim-Palais des Stadtmuseums. Koeppel ist dermaßen cool … wenn man jetzt in die Ausstellung kommt, sieht man als erstes ein Gemälde des Brandenburger Tors mit den Hockern von Ai Weiwei davor (kein Foto, möge man sich ansehen). Bei der Ausstellungseröffnung ab es das noch nicht.

Ausführlich über die Eröffnung der Ausstellung von Matthias Koeppel in diesem Tagebuch mit einem Hinweis auf eine frühe Veröffentlichung seiner Gemälde in einem Elefanten Press-Buch  …    

Auf der dritten Abbildung hier sieht am einen winzigen Ausschnitt aus dem Triptychon (430 x 200 cm) „Das Jüngste Gericht des Lucas van Leyden“, nachgestellt durch die Schule der Neuen Prächtigkeit am Anhalter Bahnhof. Es war dies sein erstes Mega-Gemälde der Gruppe „Neue Prächtigkeit“, abgebildet im herausragenden Katalog zur Ausstellung.

Rechts auf der Abbildung sieht man den Anhalter Bunker, heute Berlin Story Bunker. Wir haben Matthias Koeppel und seine Frau Sooki eingeladen, diese Wurzeln einmal wieder zu besuchen.

 

 

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