Weihnachtsrundschreiben fertig

Das Weihnachtsrundschreiben ist fertig – also die Texte. Jetzt wird es gesetzt, mit den titelbildern versehen und geht in der kommenden Woche in Druck und zur Post.

Wir werden Sie einladen, uns am 20. November zu besuchen, da gibt es die Berlin Story 15 Jahre. „Es war ein kalter, regenverhangener Tag …“ so fängt die Gründungsgeschichte an.

Wir stellen im Rundschreiben die Bücher zur „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten vor, als Das braune Berlin, eine Dokumentation der Selbstdarstellung der Nazis in Quellen, die Seite für Seite kommentiert sind. Goebbels‘ Propaganda, das Buch des Agitators mit mehr als 600 Abbildungen, wie das „jüdisch-bolschewistische,  verlorene Berlin“ durch den Terror von SA und NSDAP „erwachte“. Hitlers Terror in Berlin zeigt den Fanatismus der Nationalsozialisten und wie unvorstellbar viele Deutsche mitmachten. Führerkult, Sturmlokale, Provokationen, Massenszenen mit deutschem Gruß, Massenszenen
mit dem Führer.

Als der Krieg zurück kommt nach Berlin, sind Frauen, Kinder und Jugendliche die Opfer. Menschen, die den Bombenkrieg erlebt haben, die retten wollten, die flüchteten, die im Keller ausharrten berichten in Bomben auf Berlin.

Totentanz Berlin ist der bewegende autobiografische Bericht. „Kämpfe weiter, bis Du die Kugel bekommst. Alles ist in sich zusammengestürzt. Du stehst mit leeren Händen da.“ Der 17-jährige Frontsoldat Helmut Altner schildert als Ich-Erzähler die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in Berlin. Das literarisch höchst anspruchsvolle Buch wurde 1948 geschrieben und vom Berlin Story Verlag erstmals wieder neu verlegt.

Die grundlegende Biografie von Goebbels, geschrieben von Ralf Georg Reuth, schließt diesen Teil der Buchvorstellungen ab.

Insgesamt werden 20 Bücher vorgestellt.

Neu aus dem Berlin Story Verlag ist Chemie in Berlin von Alexander Kraft. Das Buch kommt in wenigen Tagen aus der Druckerei. Vom alchemistischen Geheimlabor der Apotheken bis zu Berlin-Chemie. Dieses Buch handelt vom menschlichen Geist überhaupt, von Forschungs- und Erkenntnisprozessen, es ist nicht als Fachbuch für Chemiker geschrieben, kein Schulbuch. Ideengeschichte, Forscherglück, Familien- und Firmenschicksale, geniale Forscher – man könnte auch sagen, typisch Berlin, nämlich Tatkraft und Leidenschaft.

Außerdem neu Menschen in Kreuzberg von Ellen Röhner und Erik Steffen herausgegeben. Mythos Kreuzberg – das ist die Zeit und das sind die Bilder aus den 70ern und 80ern dazu. Wie es eigentlich anfing. Hausbesetzer, Straßenfeste, Reservate/Steinewerfer, Bullen, Punks/Wurstverkäufer, Autowracks/Stuck und Ofenheizung/Rio Reiser, Hanna S., Fassbinder/Straßenschlachten, Tränengas, U1/Adalbert, Oranien, Kotti, Naunyn/Wohngemeinschaft, Lotterbett, Tüte drehen.

Siehe dazu auch den Tagebucheintrag eins tiefer.