„Warum ich Nazi wurde“ — Beitrag in der Berliner Zeitung, sehr ausführlich

„Warum ich Nazi wurde“ von Theodore Abel, der sehr ausführliche Beitrag von Maritta Tkalec in der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung ist jetzt online.

Maritta Tkalec schildert darin, wie der amerikanische Professor polnischer Herkunft auf die Idee kam, ein Preisausschreiben für Nazis zu machen und warum die frühen Gefolgsleute der Hitler-Bewegung unbedingt Nazis sein wollten.

„… Aus dem vielfältigen Panoptikum deutschen Lebens destilliert Wieland Giebel, der Herausgeber des Bandes, einige zentrale Motive heraus, die in den autobiografischen Einsendungen in der einen oder anderen Form immer wieder auftauchen. An erster Stelle die zündende Idee der harmonischen Volksgemeinschaft. Hitler habe, das sieht Giebel auch von diesen Selbstzeugnissen bestätigt, nicht nur die erste Volkspartei gegründet, er habe sie erfunden: „Eine Partei, die nicht an katholisch oder evangelisch gekoppelt ist, die nicht regional auftritt, die nicht für eine bestimmte Klasse da ist wie die KPD für das Proletariat …“