Volksaufstand in allen Medien: Jens Schöne und der 17. Juni

Volksaufstand

Zum heutigen 60-jährigen Jubiläum des Volksaufstands in Berlin und der DDR sind seit Tagen in den verschiedensten Medien ausführliche Beiträge zu finden. Neben Zeitzeugenberichten und historischen Fotos ist eines besonders beliebt: Unser Autor Jens Schöne und sein neues Buch zum 17. Juni 1953. Schöne liefert nämlich nicht nur eine zeitgemäße Darstellung der Ereignisse sowohl in der Großstadt als auch auf dem Land – sondern er hat die spannendsten Anekdoten zu bieten.

Kein Wunder also, dass er zu vielen Interviews und Diskussionsrunden eingeladen wurde. Ein interessantes Interview unter dem TitelZur Not werden sowjetische Panzer rollen führte die Deutsche Welle mit dem Historiker, das hier zu finden ist. Im Deutschlandfunk sprach Schöne in einer Runde von Journalisten über die Geschehnisse vor 60 Jahren. Wer möchte, kann hier den Beitrag nachhören.

„Beteiligt sind mehr als eine Million Menschen in der DDR. Es geht überall so los, dass am Morgen in Hunderten von Ortschaften erregte Bürger sich versammeln, es bilden sich Demonstrationszüge, die stets zu den gleichen Zielen ziehen. Es sind Repräsentanzen von Partei und Staat.“ (Schöne im Deutschlandfunk)

Auch im RBB-InfoRadio kam Schöne zu Wort – Beitrag und Audio-Datei finden sich hier.

Nicht nur im Hör-, auch im Fernsehfunk ist Jens Schöne allerorts präsent. Allein das RBB-Fernsehen empfahl das Buch „Volksaufstand – Der 17. Juni 1953 in Berlin und der DDR“ gleich in zwei Sendungen: dem märkischen Geschichtsprogramm Theodor und dem Kultur-Magazin Stilbruch.

Noch zahlreicher sind die Presseartikel zum Thema – kaum eine Zeitung kann auf eine Rezension oder zumindest den Hinweis zu Schönes „Voksaufstand“ verzichten. Bespielsweise besprach Schöne_bei_stilbruchAntonia Kleikamp für Die Welt das Buch und griff sich die Erinneurngen von Margot Honecker heraus:

“Schöne kann auch einige interessante Neufunde präsentieren. Etwa die Rolle, die eine gewisse Margot Feist, seinerzeit 26 Jahre jung, am 17. Juni 1953 spielte … Stramme Parteisoldatin, die sie war, berichtete sie später eifrig über ihre Erlebnisse (in Friedrichshain), schwärzte vermeintliche “Provokateure” an und gab auch sonst viele Namen zu Protokoll. … Für alle, die sich dem 17. Juni erstmals nähern, ist Schönes Band nicht nur der sorgfältig ausgewählten Bilder wegen sicher hilfreicher als die Einführung von Kowalczuk.“

Um nur noch zwei weitere zu nennen: Die taz brachte in ihrer Wochenendausgabe gleich vier Seiten zum Jubiläum – darunter ein Interview mit Schöne sowie einige Anekdoten seines Buches. Auch die Märkische Allgemeine interviewte den Autor, hier erklärte er nochmals den Titel und die Motivation seines Buches:

Bis weit in die 90er Jahre hinein redeten Historiker und Politiker von einem Arbeiteraufstand. Es war aber keiner. Das bestätigten die Forschungsergebnisse, die 2003 auf dem Tisch lagen. Tatsache ist, dass auch in den Dörfern und Kleinstädten rebelliert wurde – und zwar oft ein paar Tage früher als in den Großstädten. Aktuell gibt es eine Liste von 701 Orten, in denen es nachweislich zu Widerstandshandlungen kam. Die bedarf nun allerdings dringend der Korrektur.

 

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  1. […] und – anlässlich des 60. Jahrestages – dem  Volksaufstand vom 17. Juni 1953, was weitreichend in den Medien besprochen […]

  2. […] Stilbruch …   Noch mehr im Blog des Berlin Story Verlags …         Twittern(function() { var po = document.createElement('script'); po.type = […]

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