Volksaufstand 17. Juni 1953 – Buch heute in der WELT

Volksaufstand_Cover_großAntonia Kleikamp bespricht heute das Buch von Jens Schöne (und andere) zum Volksaufstand in der DDR.

„… Insgesamt spürt man dem ähnlich knappen Band (von Jens Schöne) an, dass hier mehr Empathie im Spiel ist, für eine gute Sache: die Erinnerung an den gescheiterten Volksaufstand.

Schöne, der wissenschaftlich viel zur DDR-Landwirtschaft gearbeitet hat, legt besonderen Wert auf die Ereignisse auf Dörfern rund um den 17. Juni. Trotzdem macht Berlin etwa ein Drittel des Buches aus …

Schöne kann auch einige interessante Neufunde präsentieren. Etwa die Rolle, die eine gewisse Margot Feist, seinerzeit 26 Jahre jung, am 17. Juni 1953 spielte …

Stramme Parteisoldatin, die sie war, berichtete sie später eifrig über ihre Erlebnisse (in Friedrichshain), schwärzte vermeintliche „Provokateure“ an und gab auch sonst viele Namen zu Protokoll. Ihren eigenen Geburtsnamen legte sie bald darauf ab, um den Vater ihrer Tochter Sonja zu heiraten. Fortan hieß sie Margot Honecker.

Für alle, die sich dem dem 17. Juni erstmals nähern, ist Schönes Band nicht nur der sorgfältig ausgewählten Bilder wegen sicher hilfreicher als die Einführung von Kowalczuk …“

Den gesamten, ausführlichen Beitrag von Antonia Kleikamp findet man auf der immer lesenswerten Seite WELT/Geschichte …