Volker Elis Pilgrim zu „Hitler – Das Itinerar“

Volker Elis Pilgrim, Autor von „Hitler 1 und Hitler 2 – Das sexuelle Niemandsland“ hat für seine Bücher über Hitler das Itinerar von Harald Sander genutzt, Hitler Tag für Tag, eine Art kommentierter Terminkalender. Pilgrims erster Band mit 920 Seiten ist bereits erschienen, der zweite von vier Bänden erscheint im März 2018. Den ersten Band habe ich hier im Blog besprochen.

Sandner ist sehr schnell eine päpstliche Autorität geworden, auf die sich Schulen, Universitäten und Gelehrtenstuben gleichermaßen berufen. Seine historischen Leistung ist überwältigend. Er hat eine absolute Novität geschaffen.

Das Zentrale ist die Vollständigkeit und die Optik von Hitlers Bewegungen durch Deutschland. Das hat vor Harald Sandner noch nie jemand gemacht. Und deswegen ist er weit mehr als nur ein Chronist. Wer Hitler war und wie er sich beim Hochkommen verhielt, ist in seinem Itinerar mit Händen zu greifen und von Seite zu Seite zu sehen. Filme, auch die so gut wie täglichen Berichte in den TVs, haben diesen Eindruck nicht hervorrufen können. Mit dem Hitler-Itinerar kann sich jeder den Wahnsinn zu Hause aufschlagen und ihn Seite um Seite verfolgen. Diese Idee ist genuine. Und das Ergebnis gibt Sandner Recht. Man sitzt davor und kann es nicht fassen.

Was einmalig ist und bleiben wird, das sind die Vorführungen von „Hitler fährt“. Unschätzbar seine Belege für die Fahrten Hitlers durch Deutschland. Man kann durch die vier Bände des Hitler-Itinerars jetzt wahrnehmen, dass Hitler Deutschland wirklich erobern wollte und erobert hat. Die puren Sätze von Hitlers Biografen waren nichts weiter als Informationen. Aber Sandners „Mit Hitler von Tag zu Nacht“ ist unglaublich spannend, es ist eine geniale Meisterleistung, so etwas geplant und nun vollendet zu haben. Harald Sandners Hitler-Itinerar hat für mich unschätzbare Bedeutung.“

Volker Elis Pilgrim

Hitler – das Itinerar, von Harald Sandner, erschienen im Berlin Story Verlag …