U5 – die Baustelle Unter den Linden und Friedrichstraße

Die Baustelle der U5 und wie es bei uns vor der Tür ab demnächst aussieht. Das Bild kann durch Anklicken vergrößert werden.

U5, die bereits bestehenden Kanzler-U-Bahn U55 vom Hauptbanhof zum Brandenburger Tor, wird Richtung Alexanderplatz verlängert.

Wir sind dafür, denn dann kann Buchhändlerin Daniela direkt von zu Hause zur Arbeit kommen, ohne umzusteigen.

In der Friedrichstraße wird ab Juli 2012 die 40 Meter tiefe Schlitzwand für die Baustelle vorbereitet, ab September ist alles dicht. Am 1 Juli 2012 gibt es aber ein schönes Event der BVG, da kann man durch den Tunnel dann bereits für die U-Bahn gesperrten Tunnel laufen. Auf der Baustelle wird täglich von 8 bis 20 Uhr gearbeitet. Gerammt wird nicht.
Der Durchmesser des Tunnels Unter den Linden, der mit der Schildbohrmaschine vorangetrieben wird, beträgt 6,80 Meter und entspricht genau dem der U55. Die Schildbohrmaschine braucht für eine Strecke vom Brandenburger Tor zum Alex 7 Monate, dann kommt sie in 7 Monaten wieder zurück. Davon sollen wir aber gar nichts merken.

Die nördliche Fahrspur der Linden, also unsere Seite, bleibt der Öffentlichen Nahverkehr, für Räder und für Rikschas offen. Die südliche Fahrspur ist zu.
Wie Autos fahren, sieht man auf den Pfeilen der Abbildung.
Bevor es bei uns mit der Baustelle losgeht, wird die Fahrbahn ertüchtigt, also es wird eine kleine Vorbaustelle sein. Das wird im Juni und Juli 2012 geschehen.
Die Fahrgäste der U 6, die ja unterbrochen wird, können mit dem umgeleiteten und häufig verkehrenden Bus 147 fahren. Da der aber gewöhnlich im Stau stehen wird, werden sie lieber 450 Meter weit laufen. „Das ist der Vorteil für die Anlieger, die Fußgängerfrequenz wird erheblich gesteigert und manch einer wird sich überlegen, ob er nicht noch schnell bei Dussmann ein Buch kauft“, so die BVG.

Der Bauzaun wird 2,20 hoch. An die Ecke unter den Linden/Glinkastraße kommt wahrscheinlich ein Baustellen-Aussichtsturm.

In der Charlottenstraße wird mehr Verkehr von Süd nach Nord fließen. In der Glinkastraße mehr von Nord nach Süd.

Die U-Bahn wird im Jahr 2020 eröffnet. So lang kommt Buchhändlerin Daniela noch mit dem Rad.