Trauer um Reiner Güntzer, Gründungsdirektor des Stadtmuseums

Stadtmuseum Günzer Pufendorf

Stadtmuseum Günzer Mothes

Stadtmuseum Günzer Weinland

Stadtmuseum Günzer Kondolenzbuch

Hunderte versammeln sich in der großen Halle des Märkischen Museums, um Prof. Reiner Güntzer zu gedenken.
Immer besuchte er das Sommerfest von Museum und Museumsverein, oft kam er zu Ausstellungseröffnungen.

Lutz von Pufendorf (rechts), seit 1984 in der Kulturverwaltung und langjährig im Vorstand des Museumsvereins, erinnert daran, dass Reiner Güntzer jede schwieriger Verhandlung – immer ums Geld – durch einen Witz entspannte, dass er hundert Prozent zuverlässig war und keinerlei Tricksereien kannte.

Christian Mothes (rechts), Kommissarischer Direktor des Stadtmuseums, arbeitete mehr als 30 Jahre mit Güntzer zusammen. In bewegten Worten schildert er, dass Güntzer nach dem Fall der Mauer ein Klima geschaffen habe, das es ermöglichte, die Museen in Ost und West und die riesigen Bestände zu retten und zusammenzuführen.

Dr. Martina Weinland (rechts), Abteilungsdirektorin, denkt an die schönen und interessanten Abendende bei Reiner Güntzer zu Hause, an kulinarischen Genuss und Lebensfreude. Alles sei Güntzer gut gelungen – nur das heutige jüdische Museum sei ihm aus übergeordneten politischen Gründen genommen worden. Das Stadtmuseum, so erinnert sich auch von Pufendorf, erlitt damals einen herben Schlag.

 

Ins Kondolenzbuch tragen sich viele ehemalige Mitarbeiter und Partner aus dem Kulturbereich ein.

Der Verein der Freunde und Förderer weiß, dass das Stadtmuseum nur durch seinen Elan, seine unerschütterliche Tatkraft und seinen Einfallsreichtum so gut dasteht.

Der Nachruf des Stadtmuseums …

Nikolaus Bernau in der Berliner Zeitung …