Tourismus in Berlin – die Zukunft

Burkhard Kieker (links), Visit Berlin; Wolfgang Weber, Deutsche Lufthansa; Alfred Eichhorn, Moderation; Martin Biesel, Air Berlin; Prof. Dr. Rainer Schwarz, Berliner Flughäfen in der 37. Etage des Hotels ParkInn am Alexanderplatz unter der Leitung von Thomas Hattenberger.

 

Es ging bei der Veranstaltung um die Chancen, die BER bietet, der neue Flughafen. Im Mittelpunkt stand das Engagement der Deutschen Lufthansa für Berlin mit 49 Destinationen, die ab nächstem Sommer ab Berlin angeboten werden (siehe extra Beitrag).
Genauer müsste man sagen, nach Berlin, denn das Incoming ist stärker. Berlin ist eine Incoming-starke Stadt, weil Berlin eine touristische Stadt ist. Natürlich fliegen die (meisten) Touristen auch wieder zurück. Für den Flugverkehr aus Berlin, also für die Berliner, das Umland und Westpolen, würde sich das mit diesen vielen Flugzielen nicht lohnen.

40 Prozent der Touristen kommen mit dem Flugzeug, 15 Prozent mit dem Auto und die anderen, besonders die Deutschen, kommen mit der Deutschen Bahn.
70 bis 80 Prozent der europäischen Besucher kommen mit dem Flugzeug.

Die Besucher kommen, wenn Sie auschecken, direkt ins 300 Quadratmeter Welcome Center von Visit Berlin, das fast durchgehend geöffnet ist. Es werden dort, wie wir erfahren haben, Mitarbeiter eingesetzt, die bereits in den InfoStores gut ausgebildet wurden.

Der Flughafen ist dimensioniert auf 27 Millionen Fluggäste jährlich und kann mit zwei baurechtlich bereits genehmigten Satelliten auf 30 Millionen ausgebaut werden. Die Hälfte der Fluggäste wird mit dem öffentlichen Nahverkehr kommen.
Im vergangenen Jahr waren es 21 Millionen Flugäste, in diesem Jahr werden es 24 Millionen sein. Als der Flughafen vor zehn und mehr Jahren geplant wurde, waren es 10 Millionen Ankünfte pro Jahr und die Planer wurden für größenwahnsinnig gehalten.

Die Veranstaltung wurde organisiert von Tourismus Dialog Berlin, der Tourismus Plattform für Berlin unter der Leitung des Vorsitzenden Dr. Gerhard Kirsch.