„Totentanz Berlin“ am Totensonntag im Berlin Story Bunker

 

cover_totentanz_berlin_3d_web.jpgAm Sonntag, dem 22. November 2015 um 18 Uhr lädt der Berlin Story Verlag zu einer Lesung aus dem Buch „Totentanz Berlin“ von Helmut Altner ein – mit anschließender Führung durch den Zweite-Weltkrieg-Bunker ein.

Wie konnte es geschehen, dass die Nazis Kinder und junge Männer an die Front treiben konnten, als schon alles verloren war?

Der 17-jährige Frontsoldat Helmut Altner schildert als Ich-Erzähler die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in Berlin. Er verabschiedet sich am 29.März 1945 von seiner Mutter, muss am ersten Tag zusehen, wie zwei „Verräter“ erschossen werden, wird erst an der Front im Oderbruch an einem Vormittag an der Waffe ausgebildet, nimmt an den schlimmsten Tagen des Kampfes um Berlin in Seelow und Friedersdorf gegen eine immense sowjetische Übermacht teil. Dann marschiert er zurück nach Spandau, kämpft sich am 29. April 1945 teils über Leichenberge durch U-Bahn-Tunnel ins Regierungsviertel durch. Von seiner Einheit überlebten nur zwei Jugendliche. Ein direkter, authentischer Bericht vom Schlacht-Feld Berlin, erstmals veröffentlicht im Frühjahr 1948.

Im Anschluss an die Lesung findet eine Führung durch den Bunker statt, der 1942 aufgrund des Führersofortbefehls Bunkerbau erreichtet wurde, 3600 Menschen Schutz bieten sollte und am Ende des Krieges 12.000 Menschen beherbergte.

Der Abend findet im Rahmen des Lesemarathons STADT LAND BUCH 2015 des Buchhandelsverbands statt.

Sonntag, 22. November, 18 Uhr
Berlin Story Bunker, Schöneberger Straße 23 a, 10963 Berlin
Eintritt 6 Euro