Telekom schon 50 Prozent geschafft

Wir meckern ja in diesem Tagebuch nicht. Auch jetzt nicht. Im Gegenteil, wir gratulieren der Deutschen Telekom, dass sie sich vorgenommen hat, in absehbarer Zeit (momentan ist kein Techniker frei) auch die anderen Telfonanschlüsse von Unter den Linden 26 nach UdL 40 zu verlegen. Wir hatten das aufgeschrieben, bei unseren Nachbarn vom T-Punkt abgegeben (nachdem es mit dem Callcenter und mit Mails gar nicht klappte), wir bekamen Auftragsbestätigungen, Stapel von Papier, Termine in aller Herrgottsfrühe … und das Internet war extrem langsam, die Telefonleitungen immer wieder besetzt.

EIGENTLICH wollten wir jetzt nur die Rechnung umschreiben lassen, auf zwei Firmen verteilen. Denn damals, bei unserem Umzug, baten uns die erfahrenen Telekom-Mitarbeiter, erst nur einen Schritt zu machen, nämlich umzuziehen. Umziehen und die Firmierung ändern … also das könnte problematisch werden.

DANN ABER stellte sich beim Besuch des T-Punkt heraus (52 Minuten), dass die Hälfte der Anschlüsse weiter nach UdL 26 in die Kaiserhöfe lief. Enno hatte hochkomplizierte Weiterleitungen konstruiert und die Telefonnummern demokratisch verteilt. Es war so ein bißchen wie im Osten, Verknappung, das schafft Solidarität und Kommunikation. „Kannst Du mal auflegen, ich möchte auch gern …“ Ich glaube, in Paul und Paula kommt das vor, ein Anschluß für zwei Teilnehmer.

Ich frage mich, ob man verstehen kann, was ich hier mitteilen möchte. Dass die Telekom nicht in der Lage ist, vier Telefonanschlüsse wie beauftagt umzuziehen, nur zwei davon tatsächlich umzieht, kann man jedenfalls nicht verstehen.