Sven Felix Kellerhoff ausgezeichnet – Hohenschönhausen Preis an sfk

Sven Felix Kellerhoff wird mit dem nur alle zwei Jahre verliehenen Hohenschönhausen-Preis ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung werden Persönlichkeiten gewürdigt, die sich in besonderer Weise um die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in der DDR verdient gemacht haben.

Der mit einem Ehrenpreis bedachte Journalist Sven Felix Kellerhoff hat nach Ansicht der Jury durch seine hartnäckige Recherchen und kontinuierliche Berichterstattung ebenfalls einen maßgeblichen Beitrag zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geleistet. Neben seiner Tätigkeit als leitender Redakteur für Zeitgeschichte bei den Zeitungen „Welt“ und „Berliner Morgenpost“ habe sich der 1971 geborene Journalist auch in zahlreichen Büchern kritisch mit der DDR auseinandergesetzt und ihre Opfer gewürdigt. Ein Beispiel sei das zusammen mit Lars Broder-Keil erst kürzlich veröffentliche Buch „Mord an der Mauer. Der Fall Peter Fechter“.

Nach Angaben des Fördervereins wurden insgesamt 76 Personen für den Preis nominiert. Vorschläge seien unter anderem durch Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière, Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckart, Ministerpräsident Volker Bouffier sowie weitere Persönlichkeiten, Institutionen und Privatpersonen unterbreitet worden. Die Verleihung des Preises findet am 7. November 2012 in Berlin statt. Die Laudatio wird von Bundestagsvizepräsident Dr. Hermann Otto Solms halten. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre verliehen.

Sven Felix Kellerhoff hat im Berlin Story Verlag zahlreiche Bücher veröffentlicht und die historische Beratung des Historiale Berlin Museums sowie meherer anderer Projekte übernommen.

Aktuell erscheint die Dokumentation „Braunes Berlin“ mit einem ausführlichen Vorwort von Sven Felix Kellerhoff.

Lieber Sven Felix: Herzlichsten Glückwunsch!