Stephen P. Halbrook „Fatales Erbe“ Buchvorstellung im Berlin Story Bunker

Autor: Wieland Giebel | Datum: 9. März 2016 | Kategorie: Berlin Story

Halbrook_Schiller_20160308_Bunker_Mauer Halbrook_Schiller_BuchpräsentationDr. Stephen P. Halbrook (rechts) stellt im Berlin Story Bunker zusammen mit Dr. David Schiller sein Buch Gun Control in the Third Reich vor, in deutscher Sprache Fatales Erbe. Hitlers Waffengesetze – Die legale Entwaffnung von Juden und „Staatsfeinden“ im „Dritten Reich

 

Einer der wichtigsten Schritt zur Machtkonsolidierung der Nazis, so Halbrook, sei die Entwaffnung gewesen.

 

Nur SA und SS haben Waffen tragen und gegen ihre Gegner einsetzen und sie umbringen können. Halbrook ist Jurist, Second Amendment von 1791 ist sein Schwerpunkt.

 

Später interessierte ihn nicht so sehr das Brandenburger Tor, viel mehr das Schild „Platz des 18. März“. Viele 1848er, sagt Halbrook, seien nach Amerika gekommen, als sie in Europa verfolgt wurden. Er wäre gern dabei, wenn wir dort am 18. März revolutionäre Lieder singen.

 

Dr. David Schiller, deutsch-israelischer Politologe, trug das Vorwort bei. Darin stellt er fest, dass die Nazis das Waffengesetz aus der Weimarer Republik übernommen und verschärft haben. Das Reichswafengesetz blieb in der Bundesrepublik Deutschland bis in die 1970er Jahre gültig.

 

Stephen P. Halbrook, Fatales Erbe, Hitlers Waffengesetze, Die legale Entwaffnung von Juden und „Staatsfeinden“ im „Dritten Reich“, ISBN 978-3-95723-102-4, 268 Seiten, 15,5 x 23,0 cm, Broschur, März 2016, 24,95 €