Sonntag, 6. August 2006

Die Titelseite unserer Homepage ist neu gestaltet und Sie finden drei neue Informationen. Unser nächstes Buch über Geld in Berlin, zu dem es auch wieder eine eigene WebSite geben wird. Wieder sind wir mit der Buchproduktion schneller, sogar schneller als wir das Buch zugesagt haben, das demnächst in der Münze vorgestellt wird. Wenn Sie noch nie in der Staatlichen Münze waren oder wenn Sie noch nicht in der neuen Münze waren, tja, da haben Sie was verpaßt. Bei der Buchvorstellung lernen Sie den Autor kennen, klar, aber auch den Chef der Münze. Wie sieht jemand aus, der in Berlin echte Euros prägt? Das finden Sie nur raus, wenn Sie hingehen.

Von den beiden Projekten, die wir vorbereiten, wird erst die monatliche Zeitung Berliner Lindenblatt kommen, nämlich am Tag des Offenen Denkmals, am 9. und am 10. September 2006. Da werden wir die Zeitung im Großeinsatz an allen (vielen) Warteschlagen vor den Denkmalen verkaufen, weil wir glauben, dadurch einen erheblichen Teil unserer Zielgruppe erreichen zu können. Das "Berliner Lindenblatt" wir monatlich auf 16 Seiten über Berliner Geschichte berichten, über ganz früher, über die Geliebten der Hohenzollern, über die Zeit der Nationalsozialisten, über die DDR, über einzelne Menschen und über Zusammenhänge, über Straßennamen – alles was Berlinerinnen und Berliner über Berlin interessiert. Dr. Gerhild Komander schreibt und sucht Autoren und plant den gesamten Inhalt. Rätsel sind auch immer dabei, und man kann was gewinnen, man kann die Zeitung abonnieren. Jeder, der unser Rundschreiben per Post erhält, bekommt ein Exemplar gratis. Und ich möchte ja gern, daß in jeder Ausgabe eine echte Falschmeldung ist wie zum Beispiel über die Kaviarkrise im Jahr 1963. Da wurde der Kaviar knapp und es gab bei großen Empfängen in Bonn-Bad Godesberg peinliche Szenen.

Das nächste Projekt, mindestens ebenso umfangreich, ist das Geschichtsfestival Historiale, das in jedem Sommer in Berlin mit einem deutschen Thema über mehrere Tage stattfinden soll. In diesem Jahr werden wir zusammen mit "Zeitreisen" am Wochenende nach dem 27. Oktober (= Freitag) mehrere Veranstaltungen zu Napoleon in Berlin durchführen. Wir werden Napoleon durchs Brandenburger Tor reiten lassen (16.30 Uhr, Echtzeit wie 1806) , Führungen machen, Veranstaltungen, Talkshows, Filme zeigen und mit einer Führung in Schloß Charlottenburg zeigen, wie Napoleon in den Privaträumen von Königin Luise rumgeschnüffelt hat. Außerdem machen wir zum Thema zwei Bücher. In einem kommt ein Text, den es momentan nur handschriftlich gibt, der noch nie veröffentlicht wurde, der eben erst abgeschrieben wird. Friedrich-Wilhelm III., der Mann von Königin Luise, stellte nämlich Napoleon einen Kammernherrn zur Verfügung, den Italiener Tamati, der den Kaiser Sanssouci zeigen sollte. Napoleon verehrte Friedrich den Großen. Er soll ja gesagt haben: Wenn der (F II.) noch da wäre, wäre ich (der Korse) nicht hier.

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