Sonntag, 31. August 2008

Die Historiale war ein voller Erfolg für alle. Welche ein Glück, daß wir dieses historische Fest auf die Beine stellen konnten. Es war überwältigend, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Historiale und Berlin Story geleistet haben. Das Engagement war großartig. Ohne diese herausragende Leistung, ohne den Willen, die Historiale zum Erfolg zu führen, wäre es nicht möglich gewesen, diesen Glanz ins Nikolaiviertel zu bringen.
Begeisternd war, was die Geschichtsdarsteller auf die Beine gestellt haben. Über 200 Teilnehmer standen den Fragen der Zuschauer jederzeit offen und mit großer Freude zur Auskunft bereit. Für die Geschichtsdarsteller, Tänzer und Leute an den Ständen war das hohe Maß an Qualität bezeichnend, für uns aber auch die Bereitschaft zur Improvisation, zur gegenseitigen freudigen und offenen Absprache. Alles hat unglaublich gut geklappt. Es gab keine Zwischenfälle oder negativen Momente irgendeiner Art.
Die ehrenamtlichen Geschichtsdarsteller, in Vereinen organisiert, mit umfassendem historischen Wissen und langer Erfahrung, liefen zur Höchstform auf, weil diese lebendige Geschichtsstunde ihnen alles abforderte und jede Möglichkeit der Darstellung bot.

Hocherfreut zeigten sich die Wirte, Geschäftsleute und besonders die Leute an den Ständen, weil so viele Menschen kamen, insgesamt 70.000 Besucher, allein am Sonntag 30.000, und weil es ein ausgewählt interessiertes Publikum war. Diese Historiale hat Menschen zusammengeführt, die an Kultur interessiert sind, die sich vergnügen und bilden wollen, die immer wieder nachfragen. Genau deswegen sind die Stände so gut gelaufen. „Wir haben noch nie, bei keiner Veranstaltung in den vergangenen zehn Jahren, so viele Schloßzeitungen verteilt“ – „Wir haben noch nie so viele Spenden für unseren Verein zum Fort im Park von Sanssouci erhalten.“ – „Wir haben an allen Tagen in unserem Laden mehr Besucher gehabt denn je und mehr verkauft.“ -“Macht jede Woche Historiale, dann erleben die Menschen die Welt von Sushi. Prima.“
Die Medienberichterstattung über das Nikolaiviertel war wiederum enorm, ausschließlich positiv. Es entsteht ein neues, zukunftsorientiertes und kulturell weltoffenes Bild von der Wiege Berlins.
Wir wurden besonders am Sonntag, als der Erfolg überall deutlich war, mit Lob und Anerkennung wirklich überschüttet. Es war so ein bißchen ein Goldmarie Gefühl. Dieses Lob, diese Anerkennung gilt allen, die mitgewirkt haben.
Wir möchten im kommenden Jahr neben der Hauptbühne auch kleine Bühnen aufstellen, weil wir mehr Programm hatten als auf einer Bühne möglich war. Die Planung für nächstes Jahr soll Mitte Oktober grob stehen, damit wir eine lange und intensive Vorbereitungszeit haben, weil viele Gruppen uns sagten: „Wir haben noch viel mehr drauf, das wollen wir hier zeigen.“
Ich persönlich möchte mich bei allen, bei Jeder und Jedem, aus ganzem Herzen bedanken. So ist Lebensfreude, wie es an diesem Wochenende war.

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Friedrich der Grosse Dr. Olaf Kappelt beim historischen Interview Friedrich der Große (rechts am Tisch) = Dr. Olaf Kappelt beim (stündlichen, am Sonntag zweistündlichen) historischen Interview auf der Bühne.
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22 Für uns die große Überraschung, daß es am Sonntag um 19 Uhr noch so voll war. Auf der Bühne das Ensemble historischer Tanz.
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TS Tagesspiegel mit Hinweis auf den Sonntag.
BZT Berliner Zeitung vom Sonnabend/Sonntag über mehrere Spalten.
sonntag B.Z. vom Sonntag.
Sonntag Zeitsprung eins in das Jahr 1808 zur Städteordnung von Freiherr von und zu Stein. Die Berliner Morgenpost berichtet ausführlich über die Historiale im Abgeordnetenhaus.
Franziskaner in der Welt Zeitsprung zwei ins Jahr 1945. Rainer L. Hein und Steffen Pletl berichten in der WELT am Sonntag ausführlich über den „Silberschatz“ des Franziskaners, den auf dem Baugrundstück neben dem Bahnhof Friedrichstraße vermuteten Schatz. Wieland Giebel als historischer Ratgeber zu den Bombenangriffen am 3. Februar 1945.

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