Sonntag, 29. Oktober 2006

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Historiale am Sonntag um zehn Uhr, Sonderführung von Bettina Altendorf im Deutschen Historischen Museum über das Ende des Heiligen Römischen Reiches 1806. Frau Altendorf nimmt immer wieder Bezug auf den Napoleon gestern. Sie findet Mark viel attraktiver und dynamischer als den echten Napoleon, der ja in echt etwas untersetzt und aufgedunsen gewesen sein soll.
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Als die Forderungen der Menschenrechte ins deutsche übersetzt wurden, nämlich Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, setzten die Drucker einen Gutenberg in die Mitte. Ihnen war der enge Zusammenhang zwischen Bildung und Büchern und Bürgerrechten bewußt. Würde man diese Werte heute korrelieren, Buchproduktion pro Kopf der Bevölkerung und Stand der Bürgerrechte, käme man sicher zu aufschlußreichen Ergebnissen.
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Historiale am Sonntag um 11 Uhr, Eröffnung der Ausstellung über Napoleon und Dabrowski und Massenbach. Ein Nachfahre des Reformers Christian von Massenbach spricht. Damals, am 3. November 1806, empfing Napoleon im Berliner Schloß mehrere Polen, die sich ihm angeschlossen hatten, und bedeutete ihnen, daß Polen wieder ein eigener, unabhängiger Staat werden könne, würden sie tüchtig auf seiner Seite mitkämpfen.
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Historiale am Sonntag um zwölf Uhr im Deutschen Historischen Museum. Stephan Wienecke berichtet (so anschaulich, gut vorbereitet, deutlich wie vorher Frau Altendorf) über Napoleon und die Deutschen. Über den Code Napoleon, der eine auf Privateigentum basierende Gesellschaft als Grundlage hat; über die (defensive) Modernisierung des Staats durch die Stein-Hardenbergschen Reformen, über die Emanzipation der Juden 1812.
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Historiale am Sonntag um 13 Uhr, Helmut Caspar vor General Buelow von Dennewitz. Wieso stehen die Generale immer noch nicht neben der Neuen Wache? Kommt bald. Es ist alles bestens vorbereitet. Alles weitere demnächst in Helmut Caspars Buch über die Denkmäler Unter den Linden im Berlin Story Verlag.
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Historiale Schlußfoto am Sonntag um 15 Uhr am Gendarmenmarkt. Napoleon war vormittags am Grab von Friedrich dem Großen in Potsdam. Hier posiert er abgekämpft und erschöpft mit den freundlichen Mitarbeitern von Lutter & Wegner.

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