Sonntag, 21. Januar 2007

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Ziemlich zivil geht es am Stand der Berlin Story beim Neujahrsempfang der Preußischen Gesellschaft im Hilton am Gendarmenmarkt vor. Die beiden von Schadow geschaffenen Prinzessinnen Luise und Friederike stehen bei uns immer im Mittelpunkt. Leitgedanke der Rede von Volker Tschapke, dem Vorsitzenden des Vereins, war der zentrale Satz von Kant, daß Aufklärung der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit sei und man bitte seinen eigenen Kopf zum Denken bemühen möge. Er wird von uns eine Kant-Tasse erhalten. Tschapke setzte sich, wie schon häufig zuvor, gegen den Einsatz der Bundeswehr in fernen Ländern ein. Deutschland müsse nicht am Hindukusch verteidigt werden. Und wenn Somalia Bomben abbekommen hat wegen Terroristen, die es dort gäbe, habe Deutschland Glück, keine Bomben abbekommen zu haben, denn es habe auch hier Terroristen gegeben. Festredner Jörg Schönbohm erinnert daran, wie die Rigaer Denkschrift im Jahr 1807 in nur acht Wochen von nur sechs Leuten geschrieben wurde. Preußen, Deutschland sei durch diese Gedanken und deren Umsetzung umgekrempelt worden. Wir wissen, daß das handschriftliche Original Hardenbergs im Geheimen Preußischen Staatsarchiv liegt und möchten es gern von Prof. Kloosterhuis im Abgeordnetenhaus zur nächsten Historiale erläutern lassen.
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Die Polizei-Historischen Schutzleute möchten wir auch gewinnen, bei der Historiale mitzumachen, wenn wir im Nikolaiviertel die Situation des besetzten Berlins im Jahr 1807 darstellen. Sie freuen sich darauf. Wir kennen uns seit dem Lindenfest im Jahr 1997.
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Das 1. GardeRgt. zu Fuß 1888, das hier unter Frank Blankenhaus exerziert, paßt historisch leider nicht zu dem, was wir in diesem Jahr vorhaben. dafür haben wir aber erfahren, daß es ein Biwak der Langen Kerls in Potsdam gibt. Biwaks erfreuen sich bei unseren Mitarbeiterinnen höchster Beliebtheit. Seit Napoleon.

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