Sonntag, 19. Juli 2009

Landshuter Hochzeit 1475, 3
Landshuter Hochzeit 1475. Auf den Spuren von Achim Achilles, des Markgrafen von Brandenburg, waren Norman Bösch und Wieland Giebel auf Dienstreise.
Der Sohn des Herzogs von Baiern-Landshut, 20 Jahre alt, heiratete Hedwig, die Tochter des Königs von Polen, Kasimir IV. Hedwig zieht hier eben in goldenem Wagen ein. Polen war hundert Mal größer als Landshut. Es wurde eine West-Ost-Beziehung vertieft.
Rechts oben Burg Trausnitz über Landsberg, Sitz des Herzogs. Links die später entstandene Kirche des Bürgertums im historischen Herzen der Stadt mit dem höchsten Backsteinturm Deutschlands.
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Am Sonntagnachmittag findet der Festumzug durch die Altstadt statt. Tribünen sind aufgebaut, auf denen die Besucher Eintritt bezahlen. Gegenüber (in Blickrichtung der Kamera) befinden sich keine Tribünen, es kostet nichts. Es kommen an jedem der vier Wochenenden 120.000 Menschen.
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Die Landshuter Hochzeit wird alle vier Jahre gefeiert. Es nehmen 2.500 Darsteller teil – ehrenamtlich.
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Ritterpiele und Huldigung. Der Brandenburger gewinnt die sehr schwierigen Ritterspiele zu Ross, das Stechen. Er ist der Sohn von Achim Achilles. Achim Achilles wies Kaiser Friedrich III., der dabei war, darauf hin, dass es besser sei, bei der Hochzeit doch etwas zu schenken. Der Kaiser war immer knapp bei Kasse, war Vegetarier und trank kein Alkohol, und schenkte dann einen wertvollen Ring – den er für wertvoller hielt als die anderen …
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Die Ritterspiele auf dem Turnierplatz, Huldigung des jungen Paares.

Festzelt4

Norman1

Wolfgang Schmidt, Inhaber der Druckerei Bosch-Druck in Landshut und unser Gastgeber, rechts mit blauem Pullover umgebunden. Bosch Druck hat das Buch über die Kaiserhöfe deutsch und englisch gedruckt.
Neben dem Turnierplatz befindet sich der Zehrplatz, auf dem man in bayrischen Festzelten zum Beispiel Schweinsbraten und eine Maß verzehrt.

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