Sonntag, 18. April 2010

Spione und Sven Felix Kellerhoff, Bernd von Kostka und Arne Krasting2

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Jörg Drieselmann, (links) Direktor des Stasimuseums Normannenstraße, Bernd von Kostka, Alliierten Museum, Moderator Alexander Vogel von der Agentur Zeitreisen sowie Sven Felix Kellerhoff (sprechend), Leitender Redakteur für Kultur- und Zeitgeschichte von WELT und Berliner Morgenpost sprechen über „Spione in Berlin“ und wir machen den Büchertisch dazu, Vertriebsleiter Samuel Mendler sowie Wieland Giebel.

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Spione und Sven Felix Kellerhoff, Bernd von Kostka und Arne Krasting
Im Rahmen des Filmfestivals für neues deutsches Kino aus Berlin, achtung berlin, findet auch eine Filmveranstaltungsreihe zum Thema des Buchs von Kellerhoff und v.Kostka und zur gleichnamigen HISTORIALE im Jahr 2011 statt, nämlich Hauptstadt der Spione.
v. Kostka: Nur in Berlin konnte man so einfach Spion werden, zum Beispiel die Bewerbung in den Briefkasten der sowjetischen Botschaft werfen, direkt beim KGB abgeben oder am Bahnhof Friedrichstrasse einem Russen vor die Füße werfen – all das passierte.
Kellerhoff: Eine Ehrung der Fluchthelfer oder ein Museum steht immer noch aus.
Drieselmann: Schauspieler Wolfgang Welsch überlegte in Bautzen, wie er den Kommunisten richtig schaden kann, nicht durch Kerzen und Gebete. Er hatte flüchten wollen, wurde gepackt und saß in Bautzen. So wurde er zum Fluchthelfer.
Moderator Vogel: Waren die Dienste im Osten oder Westen besser?
v. Kostka: Das ging aus wie beim Fußball, die eine Mannschaft war besser, aber die andere hat gewonnen.

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