Sonnabend, 8. Januar 2005

Die Berliner Morgenpost berichtet auf der Titelseite des Berlinteils in großer Aufmachung: „Touristen bringen Berliner Wirtschaft in Schwung“. Darin wird errechnet, was die Besucher der Stadt in Heller und Pfennig hierlassen (im Durchschnitt 44,99 Euro) und wie sich das auf die Steuereinnahmen der Stadt auswirkt. Knapp sechs Milliarden Euro Bruttoumsatz soll der Tourismus im Jahr 2003 gebracht haben, 12, 8 Prozent mehr als im bisherigen Boomjahr 2000. Schön in der Mitte der Seite wird in einem Kasten auch die Berlin Story zitiert unter der Überschrift: Die Hälfte der Kunden sind Berlin-Besucher. „Die Hälfte meines Umsatzes bringen mir die Touristen“, sagt der Inhaber von Berlin Story, Wieland Giebel. Der ehemalige Entwicklungshelfer, der zahlreiche Reisebücher verfaßte, schaffte es binnen weniger Jahre, die größte Buchhandlung für Berlin-Bücher zu erschaffen. In einer Woche zieht er von der Charlottenstraße an die Adresse Unter den Linden 10.“ Das ist schön, wir freuen uns, und auch fast richtig, die Kunden werden schon merken, daß wir UdL 40 ziehen. Mit hat am besten gefallen, daß im Hintergrund des (meines) Porträts unser schönes ziegelrot der Wand zu sehen ist. Das haben wir ja leider im neuen Laden nicht mehr, weil manche meinen, das würde zu bunt. Ich finde das farbenfrohe ja gut. Durchgesetzt hat sich aber die (zeitgemäß) puristische Fraktion. Noch zwei Tage. „Junge, schafft ihr das denn überhaupt?“, fragt meine Mutter. Wird schon klappen. Hat immer alles geklappt. Die einzelnen Teams sind so gut und selbständig, daß alles wie am Schnürchen läuft.

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