Sonnabend, 27. Februar 2010

Ausnahmegenehmigung
Bezirksamt Mitte. Diese Parkgenehmigung für Autos von Mitarbeitern kostet 260 Euro. Die Genehmigung muß vorn an die Windschutzscheibe geklebt werden. Für drei Autos haben wir einen Aufkleber erhalten. Wie haben die sich das gedacht? Oder auch nicht?

Das Kundenrundscheiben März 2010. Alle zwei Monate unterrichten wir unsere Kunden per Post oder Mail oder durch die Rundschreiben im Laden über Neuerscheinungen von Berlin-Titeln. Momentan entsteht das aktuelle Rundschreiben. Wieder sind in der kurzen Zeit nach Weihnachten mehr Bücher erschienen, als die 25 Titel, die in das Rundschreiben passen.
Neu ist diesmal, daß viel Besprechungen von den Buchhändlerinnen und Buchhändlern kommen.

Rainer L. Hein berichtet in der Morgenpost ueber das Casting der Historial zu den Zwanziger Jahren

Rainer L. Hein berichtet in der Morgenpost über das Casting der Historial zu den Zwanziger Jahren. Morgen, am Sonntag um 11 Uhr, treffen sich im Berlin Story Salon die Geschichtsdarsteller.
Wir möchten auf der Bühne im Nikolaiviertel Kultur, Politik und Wissenschaft lebendig werden lassen.

Unsere Bücher auf Internetplattformen.
Seit etwa einem Jahr stellen wir unsere Bücher so ins Internet, dass der potenzielle Kunde einen Teil des Buchs lesen kann. Dann soll er entscheiden, ob er das Buch kaufen möchte. Es existieren (mindestens) drei Internetplattformen, auf denen das möglich ist. Alle drei funktionieren technisch anders. Es ist mit viel Handarbeit (= Zeit) verbunden, die Buchausschnitte einzustellen. Wir können dabei bestimmen, um welche Seiten es sich handeln soll und wie viele Seiten wir einstellen. Sofern ich die entsprechenden Statistiken richtig interpretiere, haben wir bisher noch kein einziges Buch so verkauft, dass jemand einen Text liest und dann sagt: Oh toll, das möchte ich jetzt aber gern alles genau wissen! und das Buch bestellt.
Wahrscheinlich geht es den Lesern eher wie mir. Ich wollte gern wissen, wo Leibniz die Idee zum Dualsystem hatte. Und wann. Wie das genau war. Das wollte ich JETZT wissen. Mit etwas googeln stößt man auf das Buch über den Briefwechsel von Leibniz mit den Jesuiten-Missionaren in China, findet den 42. Brief vom 15. Februar 1701 und dann den genauen Text, wie Leibniz das Dualsystem erläutert. Geschrieben wurde der Brief in Braunschweig, aber Leibniz kam eben aus Berlin. Dachte ich es mir doch! Das Dualsystem wurde in Berlin erfunden – und Konrad Zuse erfand hier später den ersten Computer. Das Dualsystem ist die Grundlage eines jeden Rechners.
Wahrscheinlich geht es den Buchauszuglesern wie mir. Wenn sie haben, was sie interessiert, sind sie zufrieden und lesen oder tun etwas anderes. Deswegen schlage ich vor, wir stellen keine Buchtexte mehr ein.
Das Buch übrigens, das von allen unseren Bücher im Internet am intensivsten gelesen wird, stammt von Sven Felix Kellerhoff: „Mythos Führerbunker“.

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