Sonnabend, 25. August 2007

Historische Talkshow im Plenarsaal des Abgeordnetenhauses, der Höhepunkt unserer Historiale-Woche. Alle Sitze der Abgeordneten waren besetzt, die Zuschauertribüne mußte geöffnet werden. Seven Felix Kellerhoff und die preußischen Reformer sitzen im Forum. Alles stimmt: Die Textauswahl, die Bearbeitung, das intellektuelle Niveau, die Dramatisierung sowie die Darstellung. Langanhaltender Applaus.

Der Präsident des Abgeordnetenhauses, Walter Momper, sprach in der Late Night Show mit Nachfahren der 1807er-Zeit sowie mit dem Chef der Humboldt Universität, Prof. Markschiess.

Das Jugendtanztheater auf der Treppe des Abgeordnetenhauses mit Wieland Giebel von der Historiale. Viele wirkten an diesem Abend zwischen 18 Uhr und 1 Uhr mit, von den Bläsern über die durch den Raum schwebende Tanzgruppe der UdK bis zur Lesung des Briefwechsels zwischen Louis Ferdinand und Pauline Wiesel nach Mitternacht im Salon Varnhagen. Für uns liefen an diesem tag drei Programme gleichzeitig: Die Buchhandlung war bis 20 Uhr geöffnet, die Darstellung im Nikolaiviertel vom frühen Morgen an bis lange nach Mitternacht sowie ab 16 Uhr letzte Proben, schließelich das gesamte Sieben-Stunden-Programm im Abgeordnetenhaus.

Originale der Städtereform, aus den Tiefen des Geheimen Preußischen Staatsarchivs geholt, stellt dessen Direktor vor, Prof. Kloosterhuis.

Im Nikolaiviertel wurde vom Preußischen Leib- und InfantrieRegiment der neue preußische Musketier vorgestellt. Zehntausende waren zu Gast.

Die Idylle eines Picknicks um 1800 im Schatten der Nikolaikirche gehörte zu den am meisten fotografierten Motiven.

Harald Asel spricht mit Prof. Demps heute sehr ausführlich auf InfoRadio des rbb über die Historiale und die preußischen Reformen.

Am Sonntag sind wir kurz im Berliner Tagesspiegel.

Helmut Caspar fuehrt zu den Standbildern der Generale Beim Rundgang unter dem Motto „Tilsit und die Folgen“ erläuterte Helmut Caspar (3. v. l.) die Ideen und Leistungen der Reformer Stein, Hardenberg, Humboldt, Scharnhorst und Gneisenau vor 200 Jahren und schilderte, wie sie die einmalige Chance ergriffen, den am Boden liegenden Staat fit für die Herausforderungen der damaligen Moderne zu machen. Da in der Berliner Innenstadt zahlreiche Denkmäler und Bauwerke an die Reformbemühungen erinnern, standen auch sie im Mittelpunkt der Zeitreise mit etwa 60 Teilnehmern. Besucht wurden das Palais am Festungsgraben als Arbeitsort des 1804 zum Finanz- und Wirtschaftsminister ernannten Reichsfreiherrn Karl vom und zum Stein oder die 1810 auf Initiative Wilhelm von Humboldt gestiftete und später nach ihm und seinem Bruder Alexander benannte Humboldt-Universität. Foto: Angelika Caspar

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