Sonnabend, 15. Juli 2006

Loveparade. Und in der Buchhandlung sind zum Glück mehr Kunden als sonst an Love Parade-Tagen. Die Besucher setzen sich ähnlich wie bei den vorigen Veranstaltungen zusammen: Ländliche Bevölkerung aus Deutschland, Polen, der Ukraine, den baltischen Staaten und besonders aus Holland von der anderen Seite. Extrem aufgebrezelt und rausgedrückt, was eben zu zeigen ist. Das beobachtete vor der Buchhandlung stehend ein Mann, rauchend, eher etwas angesetzt als durchtrainiert, der – zwei quasi nackte Männer sehend – fragte: „Are they Germans?“ Er kam aus der Nähe von Chicago, und Old Europe erscheint wie ein Wunder. Man kann gar nicht richtig mit dem Auto fahren (er hat vier), alle gehen hier zu Fuß und haben so wenig an. Bill ist auf einem Seminar über Jugendarbeit, wie man Problemjugendliche ans Arbeiten kriegt. Anders als in den vergangenen Jahren tauchen mehr Nationalfahnen auf. Und reflexartig ertönt zwischendurch immer wieder „Doitschlond! Doitschlond“.

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