Sonnabend, 11. August 2007

Joachimsthalsches Gymnasium, besprochen von Helmut Caspar, erschienen im Verlag Berlin Story

Während der Kaiserzeit bezog das Joachimsthalsche Gymnasium im damals noch selbstständigen Wilmersdorf vor den Toren Berlins eine Schulanlage, die Kaiser Wilhelm I., den Beschützer der Lehranstalt, bei einem Besuch im Jahr 1880 wegen ihres Prunks in Erstaunen versetzte. Bereits 1912 mussten Lehrer und Schüler den „Schulpalast“verlassen und nach Templin in der Uckermark umziehen. Dort wird jetzt ein Comeback versucht. Heinz Wegener erzählt in seinem Buch das Woher und Wohin der 400 Jahre alten Schule. Foto: Caspar

Cover des Buchs Joachimsthalsches Gymnasium, erschienen im Berlin Story Verlag

Im Mahlstrom der Geschichte –

Neues Buch über das vor 400 Jahren gegründete Joachimsthalsche Gymnasium


Der Autor Dr. Heinz Wegener lädt zu einer spannenden Zeitreise ein, hält sich aber nicht lange mit den ersten dreihundert Jahren Schulgeschichte auf, die in anderen Büchern bereits ausführlich dargestellt ist.

Vielmehr befasst er sich intensiv mit den letzten 70, 80 Jahren Joachimsthalscher Schulgeschichte und bietet aufgrund einer umfangreichen Quellenrecherche neue Einsichten in das Geschehen an der christlich-humanistisch geprägten Schule und in die Versuche erst der Nationalsozialisten, dann nach 1945 der Kommunisten, sie ihren Zielen dienstbar zu machen, und als das nicht möglich war, sie zu liquidieren.

Unser Autor Helmut Caspar beglückt uns mit dieser Buchbesprechung.

Das umfangreiche Werk erschien vor kurzem im Verlag Berlin Story.

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