Segways in der Stadt verbieten!

20140502_Segway-Unfall_01 20140502_Segway-Unfall_02 20140502_Segway-Unfall_03 20140502_Segway-Unfall_04 20140502_Segway-Unfall_05 20140502_Segway-Unfall_06 20140502_Segway-Unfall_07Durch einen lauten Unfall-Schrei und ein Klatschen aufgeschreckt springen wir in der Buchhandlung zur Tür. Eine Fahrerin ist vom Segway gestürzt.

Später kommt der Notarzt, die junge Frau wird mit dem Taxi nach Hause gefahren.

Der Chef der Segway-Gruppe in der dunklen Jacke kümmert sich um nichts. Das macht ein Passant.

Er hilft der Frau nicht. Er sichert nicht den Verkehr.

Die Segways bleiben mitten auf der verengten Fahrbahn Unter den Linden während der gesamten Zeit stehen, etwa eine halbe Stunde.

Der Leiter der Gruppe, der regelmäßig durch Berlin fährt, den ich vom Sehen her kenne, ist der Situation nicht gewachsen. Er steht bis zum Schluss wie unbeteiligt herum.

Busse müssen auf die Gegenfahrbahn ausweichen.

Ich habe immer wieder erlebt, wie die Segways durch Fußgängergruppen fahren (das sieht man auch auf dem Trailer der Segways), wie sie über den Bebelplatz rasen, wie sie waghalsige Abenteuer auf der Straße vollführen oder in der Gruppe bei rot über Ampeln fahren, weil sie zusammenbleiben wollen.

Immer wieder erkennt man, wie Teilnehmer die Fahrzeuge nicht beherrschen, wie sie herunter stolpern, die Kurve nicht kriegen, panisch versuchen, die Gruppe wieder einzuholen.

Ich trete dafür ein, die Segways in der Stadt zu verbieten. Die historische Mitte mit dem dichten Verkehr, den vielen Baustellen, den zahlreichen Touristen ist kein Abenteuerspielplatz.

PS Der Eigentümer der Segwa-Firma ist selbst mit einem Segway tödlich verunglückt …

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar