Schwanenhaus im Engelbecken schwimmt wieder

Der Tagesspiegel hatte darüber berichtet, dass das Schwanenhaus im Engelbecken ins Wasser geworfen worden war.

Heute um elf Uhr waren drei Helfer da, nämlich Volker Hobrack (Vorsitzender Bürgerverein Luisenstadt) und Enno Lenze, beide auch von der Historiale. Katastrophe, weil ja der Tagesspiegel kommt.

Fünf Minuten später sind alle da, zuerst Ralph Rönsch und Christian Grunewald vom Bürgerverein, Erleichterung.

Viola Nanke hatte von der Aktion wie einige andere im Tagesspiegel gelesen.

Sie wohnt in der Nähe, joggt täglich am Schwanenhaus vorbei und ärgerte sich über den Vandalismus.

Einige haben einen Aushang am Engelbecken gelesen wie Charles Stewart aus Schottland, der hier wohnt. Am einfachsten hatte es Cheena Riefstahl, der Wirt des Cafés am Engelbecken. Hose aus und rein ins Wasser.

Mit zehn Helfern, die anhoben, ging es ganz einfach, auch wenn sich das Schwanenhaus voll Wasser gesogen hatte.

Mathies Schmieder richtet die Styroporhalterung aus. Michael Rädler hatte Arbeitshandschuhe für alle mitgebracht und seinen Akkuschrauber, um diesmal Floß und Haus untrennbar zu verbinden.

Nach einer knappen halben Stunde war alles heile, ein Sieg der Vernunft und des Willens der Bürger gegen die Mächte des Bösen.
Philipp Stute vom Tagesspigel (vorletztes Foto oben links stehend) war zufrieden und berichtet morgen in der Zeitung. Sein Bericht hat uns sehr geholfen.

Fotos: Verena Henssen

Mehr zur Geschichte des Schwanenhauses und ein Link zu den vorhergehenden Berichten in diesem Tagebuch …