Schloß-Freiraum-Wettbewerb entschieden

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Schloss Erster Preis

Wie es um das Schloß herum aussehen soll, wurde gestern entschieden und heute veröffentlicht. Oben der Raum, um den es geht, und unten der Entwurf, der den ersten Preis erhielt, nämlich die bbz Landschaftsarchitekten, Dipl.-Ing. Timo Hermann, Berlin.

Anklicken macht größer …

Die Wettbewerbsarbeiten werden in einer Ausstellung vom Dienstag, den 5. Februar bis Sonntag, den 17. Februar 2013 der Öffentlichkeit täglich zu sehen sein. Die Öffnungszeiten sind Mo bis Fr. 13 bis 19 Uhr sowie Sa und So 11 bis 19 Uhr. Die Ausstellung ist kostenfrei und mit öffentlichen Verkehrsmitteln (U2 Kosterstraße) im Neuen Stadthaus, Parochialstr. 1-3 im
3. OG zu erreichen.

Die Preisgericht-Prosa liest sich (in Auszügen) so:

Die Verfasser thematisieren den Freiraum des Humboldt-Forums als zeitgenössischen Stadtraum, in dem die historischen Bezüge unsentimental aber präzise verarbeitet und transformiert werden. Geschichte wird räumlich erlebbar, indem klare Orte geschaffen werden: die Schlossterrassen als neuer Raum mit Staudenpflanzung entlang der historischen Spur, eine Trauerweide am Ort des historischen Schlossgärtchens, der urbane harte Vorplatz im Süden, zeitgenössisch durch Bankmonolithe strukturiert, das Schleusengärtchen am Freiheits- und Einheitsdenkmal, die Beziehung zum Lustgarten durch einen durchgehenden Plattenbelag, der die Fahrspur auf der exakten Breite des Lustgartens leicht anhebt.

Die Balance zwischen identitätsstiftender Einheitlichkeit des Freiraums und einer räumlichen Differenzierung der Teilbereiche ist gelungen. Konsequente Reduktion auf ein Steinmaterial (Dolomit) und dessen durchgängiger Gebrauch für vertikale und horizontale Flächen, schaffen eine gelassene neue Identität, die den örtlichen Interventionen, z.B. den Schlossterrassen als eleganter Hintergrund dient.

Das Spreeufer wird durch die Teilung in zwei Ebenen, den Spreebalkon und die Uferpromenade, die geschickt durch zwei Rampen und Treppen miteinander verbunden sind, sehr klar als urbane Sockelbebauung thematisiert.

Die Funktionalität des Entwurfs ist in hohem Maße gewährleistet, da die vorgeschlagenen Lösungen alle verkehrlichen Anforderungen erfüllen …“

 

Die Entwürfe der zweiten Preisträger, der WES GbR LandschaftsArchitektur mit Hans-Hermann Krafft, Henrike Wehberg-Krafft auf den Visualisierungen der unteren drei Abbildungen.

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