Revolutionäre Lieder singen mit dem Bürgermeister

Autor: Wieland Giebel | Datum: 18. März 2016 | Kategorie: Berlin Story

20180318 Christian Hanke 20180318 Gregor Gysi 20180318TotaleAus voller Seele revolutionäre Lieder singen, das geht nur noch am 18. März. Für die universellen Werte der Menschenrechte wurde damals 1848 gekämpft. Daran erinnert Bürgermeister Christian Hanke. „Wir gehen nicht dahinter zurück. Der 18. März steht für die Freiheit, das Recht und die Demokratie für uns – und alle, die zu uns kommen.“

Gregor Gysi meint, wichtigstes Ergebnis der Europäischen Union sei, dass die Staaten keinen Krieg mehr gegeneinander führen. Aus diese, grund müsse Europa gerettet werden. Früher, im vorigen Jahrhundert, sei das ganz anders gewesen.

Volker Schröder, Herz und Motor der Aktion 18. März, stellt fest, dass von den Landesvertretungen Thüringen, Hamburg und Bayern keine Kränze gekommen seien. Er erinnert daran, wie Volker Hobrack als Chef der Straßennamenkommission Berlin-Mitte seit 1998 versuchte, den Platz vor dem Brandenburger Tor zum „Platz des 18- März“ zu machen, was gegen heftige Widerstand 2002 gelang.

Igor Kakolewsi von der polnischen Akademie der Wissenschaft in Berlin sowie Michael Cramer von den Grünen erinnern an die Rolle, die polnische Kämpfer wie Ludwik Mieros?awski 1848 auch in Berlin und vor 1989 besonders durch die Solidarno?? beim Fall des Eisernen Vorhangs gespielt haben.