Potsdam heute — ist das „Ägypten-Disney“?

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Das Schloss in Potsdam (1), Palais Barberini (2), das Fortuna-Portal (3) und hier rechts das Alte Rathaus mit dem Obelisken.

 

Die von der Topographie des Terrors würden ja sagen, das ist „Ägypten-Disney“, was Knobelsdorff da angerichtet hat, der Architekt von Friedrich dem Großen.

Das war nämlich so: Während einer Italienreise fielen dem königlichen Architekten Georg von Knobelsdorff die Obelisken auf, die die Römer aus Ägypten mitgebracht hatten. Er beschloss, sie in das internationale Ambiente Potsdams einzufügen. Zwischen 1747 und 1755 schuf von Knobelsdorff vier Obelisken, von denen heute noch drei erhalten sind.

 

(Zur Erklärung: Diese Bemerkung bezieht sich auf das Urteil der Gerechten der Völker der Topographie des Terrors, die die „Dokumentation Führerbunker“ als „Hitler-Disney“ bezeichnen, weil es sich um einen nicht nötigen Nachbau handelt. Sie haben sich die Dokumentation aber immer noch nicht angesehen.)