Donnerstag, 23. Oktober 2003

Berlin und nochmals Berlin. In der ZEIT vom 9. Oktober 2003 berichtet Christiane Schott darüber, daß die Reisebuchbranche die Tourismuskrise spürt und unter dem Preiskampf des ADAC-Verlags leidet. Uns tun die Autoren bei ADAC leid, deren Honorar beim niedrigen Verkaufspreis von 4, 95 Euro pro Buch bescheiden sein muß. Dabei ist gerade die Aktualisierung von Berlin ein Aufwand, den man sich kaum vorstellen kann. Der Verlag DuMont, heißt es in der ZEIT, plane das Lifting der Reihe DuMont Extra, die demnächst mehr Seiten hat und DuMont direkt heißt. Wir arbeiten gerade am Lifting (des Buchs). "Für ein paar Lichtblicke bei allen Verlagen sorgt immerhin der Drang zu den näher gelegenen Zielen … Besonderer Beliebtheit erfreuen sich kurze Städtereisen: zum Beispiel Barcelona und als Spitzenreiter Berlin und nochmals Berlin." Cool.

Mittwoch, 22. Oktober 2003

Jipphie!! Unsere Homepage kommt an! Heute erreichte uns über unseren Webmaster ein Lob einer beglückten Kundin, das wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen:

Liebes BerlinStoryTeam,
heute erstmals auf Ihre Website aufmerksam gemacht, wurde mein Interesse bis zum letzten Buchstaben wachgehalten. Dass Sie ein sehr sympathisches, aufmerksames aber unaufdringliches Team sind, merkte ich beim ersten Besuch in Ihrem Laden. Man kann wunderbar stöbern und sich festlesen, wird nicht scheel angeguckt, wenn man wegen genug Eigengewicht oder zuwenig Kleingeld doch nicht die Büste der drei Schadowgrazien abschleppt, und findet sehr schnell freundliche Hilfe, wenn man was sucht aber nicht richtig definieren kann. Diese Kreativität in Ihren Reihen beschreiben Sie sehr eloquent und abwechselungsreich, wenn Sie Ihr nettes Team im Foto vorstellen und beschreiben. Nun habe ich den newsletter bestellt und freue mich auf dessen Erscheinen. Schön, Sie über diese Seite kennen zulernen und demnächst wahrscheinlich öfter vor Ort.
Elgin Schmidt

Dienstag, 21. Oktober 2003

Das war ein besonders schöner Morgen: Man schlägt das aktuelle, alle zwei Wochen erscheinende Stadtmagazin tip auf und findet in der Beilage, dem minitip "Rund um die Uhr", auf Seite 12 die Berlin Story als Empfehlung unter der Rubrik "Mitbringsel":

"Dieser Laden hält in seinem Buchsortiment in mehr als zwölf Sprachen so ziemlich alles bereit, was es über Berlin zu lesen gibt: Geschichtsliteratur, Bücher zum Thema Ostalgie, Judaica, Romane, Witzbücher, Bezirkschroniken, Biografien und einiges mehr. Berlin-Souvenirs in Form von Mauerresten, Kupferstichen, Zinnfiguren, T-Shirts und Handtüchern, Ampelmännchen und Lampen gehören ebenso dazu wie Gipsbüsten, Spiele und Flaggen. Besonderes Highlight ist der 25-minütige Berlin-Film, der im Geschäft läuft und den man sich kostenlos anschauen kann."
Danke lieber tip!!

Donnerstag, 16. Oktober 2003

Treffen sich zwei Mitarbeiterinnen der Bausparkasse Schwäbisch-Hall auf Schloß Vellbach in der Nähe von Schwäbisch Hall, um Union-Invest-Fonds kennenzulernen. Die eine hat einen knallgelben Stoffbeutel der Berlin Story. Sagt die andere: "Der ist schön, der Laden, und hat immer auf. Da gehen wir auch jedesmal hin."

Dienstag, 14. Oktober 2003

Ist meine Prinzessinnengruppe echt? Aber logo. Total echt:
Sehr geehrter Herr Prof. …,
IHRE Prinzessinnengruppe wurde von Alex Agwanjan gegossen, ein Künstler aus Armenien, der Bildhauer ist und auch malt, ausgebildet in St. Petersburg. Von einer jungen Berliner Bildhauerin stammt die identische Prinzessinnengruppe aus Gips. Das Vorbild für Ihre Prinzessinnengruppe ist ein sehr teurer Abguß des Originals von Schadow, den ich vor langer Zeit gekauft und den wir ihn kopiert haben. (Juristisch ist das in Ordnung.) Original insofern, als Schadow rund zehn Jahre nach der Schöpfung der großen Prinzessinnengruppe diese kleine nachgebildet hat.
Mit freundlichem Gruß
Wieland Giebel

Sonntag, 12. Oktober 2003

Wenn Asiaten richtig gut deutsch sprechen, sind es Chinesen, chinesische Studenten. Mit englisch haben sie es nicht so. Der typische Dialog an der Kasse: "Wo studieren Sie denn?" – "In Ilmenau" – "Wohnen Sie in einer WG?" "Ja." Und ein strahlendes Gesicht. Alle chinesischen Studenten scheinen in einer WG zu wohnen. "Und haben Sie eine deutsche Freundin?" – "In Ilmenau?!?". Naja, das vertiefen wir nicht. Schön ist, daß die jungen Chinesen unseren Quatsch verstehen. Häufig kommt man ja bei anderen Kulturen mit dem eigenen Humor nicht so an. Die Chinesen, die nicht so viel deutsch verstehen, sind Touristen. Sie freuen (oder wundern) sich über Frühstückscafés im Freien, über Kulturveranstaltungen in alten Fabrikhallen (statt abzureißen und neu zu bauen), über Antiquitätengeschäfte und darüber, daß es bei uns in Berlin alles so schön langsam geht. Und sie gehen wie wir hemmungslos bei rot über die Straße, weil das in Shanghai auch so ist. Wir sind die Eingeborenen einer ziemlich jungen Kultur und werden von Ihnen freundlich behandelt. Sollen wir unseren Film "The Making of Berlin" bei der nächsten Aktualisierung auch chinesisch machen? Das wäre ganz einfach. Neulich war ein Kunde da und sagte: „Ich wohne in Prenzlauer Berg und bin Chinese und übersetze und Sprecher bin ich auch.

Donnerstag, 9. Oktober 2003

Heute stellte Dr. Ulrich Giersch wieder eine neue Berlin-Karte aus der Edition Panorama Berlin in der Berlin Story vor. Diesmal war es der gerade neu erschienene Plan "Das rote Berlin". Angefangen von Friedrich Engels bis Heiner Müller versucht die Kulturkarte 150 Jahre revolutionäre und linke Geschichte im Bereich von Kultur und Politik auf verschiedenen topografischen Ebenen auszuloten. Der thematische
Stadtplan bietet eine Chronik seit dem Jahr 1848, Personenbiographien, Wirkungsstätten und Denkmäler – all das wird in diesem Stadtplan verortet, um zur Besichtigung und Erinnerung einzuladen. Prof. Dietrich Mühlberg, einer der beiden ‚Macher der Karte‘, stellte sie und den damit verbundenen Arbeitsprozess vor. Der Stadthistoriker und Professor für Regionalgeschichte an der Humboldt-Universität Prof. Laurenz Demps betonte das zunehmend stärker werdende Interesse an der Stadt und ihrer historischen Orte, ein Interesse, das mit dieser Karte in einem kleinen Detail befriedrigt werden könne.
Die Karte ist natürlich bei uns für € 3,50 erhältlich.

Montag, 6. Oktober 2003

Eine andere Art der Nachbarschaftshilfe: Wir helfen auch in Liebesdingen! Da unser direkter Nachbar, das Cookies, selbst keine Homepage hat, bieten wir diesem von der Liebe Entflammten ein Forum für seine Suche:

MESSAGE IN A BOTTLE MESSAGE IN A BOTTLE MESSAGE IN A BOTTLE

HALLO
Mädchen mit den braunen Augen, schwarzen Haaren, turkisblauem Top, irgendwo an der Bar! Am 2.10. im Cookies. Ich kann Deinen Blick nicht vergessen. Ich trug ein weisses T-Shirt, rotes und weißes Schweißband, braune Augen. Bitte meld Dich!
K. ([email protected])

Samstag, 4. Oktober 2003

Hin und wieder passiert es, dass uns unsere Kunden mit einem Kompliment beglücken, dieses erreichte uns per Email von einem Amerikaner, dessen Kreditkartenproblem eine längere Korrespondenz zur Folge hatte:

"I really, really need this information and I have not been able to find
these things in America. Your store is the Berlin Story, one of the
best shops for my tastes I’ve visited. You understand your city and your customers
needs."

Natürlich ruhen wir uns nicht auf diesen Lorbeeren aus, aber sie
beglücken und motivieren uns…

Mittwoch, 1. Oktober 2003

Alea jacta est, die Würfel sind gefallen. Seit Monaten bitten uns Stadtführer, wieder unser Modell des historischen Berlin auszustellen. Die Hauptstadtausstellung wurde Ende Mai geschlossen. Seit Wochen sitzt Modellbaumeister Claude Möller an der Restaurierung des Modells. Seit heute beginnen wir, das Stockwerk über der Berlin Story zur Ausstellung auszubauen. Das wird noch etwas dauern, weil damit viel Arbeit verbunden ist. Wir möchten keinen Zeitpunkt festlegen, wann alles fertig ist. Die Ausstellung umfaßt das historische Berlin, das Dritte Reich, den Kalten Krieg und Berlin heute. Man könnte sagen, es sei die Ausstellung zur Buchhandlung. Oder auch die Ausstellung zum Film The Making of Berlin. Wahrscheinlich wird die Ausstellung auch so heißen. Da gibt es dann wieder Gemeckere: "Könnt Ihr keinen deutschen Namen …" Können schon, aber wollen nicht.
Cui bono? Wem nützt das? Besuchern der Stadt, ob sie individuell kommen, in geführten Gruppen oder wie auch immer. Wir möchten einen kurzen Überblick geben und sagen, wo man die Details sehen kann. Und nicht ganz unwichtig: Toiletten haben wir auch.