Stadtmuseum Dresden – Exkursion

Friederike von Leoprechting und Wieland Giebel vor dem Stadtmuseum Dresden — gucken, wie es die anderen machen.

1848 — die Vorkämpfer für unsere heutige Demokratie. Das ging nicht friedlich ab. In Dresden, in Berlin, in vielen Städten Europas gab es Tote. In Erinnerung an diese Kämpfe möchten wir einen Gedenktag in Europa am 18. März (1848).

Richard Wagner — er war in Dresden 1848 mit auf den Barrikaden.

Bio damals.

Weihnachtskugeln mit Hakenkreuz.

Der Sozialismus wird siegen.

Defätismus

Die Brühlschen Terrassen an der Elbe.

Wir müssen leider draußen bleiben — das Militärhistorische Museum in Dresden, MHM.

„Warum ich Nazi wurde“ am Sonnabend 15. Februar in Hagen

Sven Söhnchen liest am Samstag, dem 15. Februar 2020 in Hagen aus dem Buch „Warum ich Nazi wurde“ von Wieland Giebel.

First party, then in the bunker

They came to Berlin to party and finally ended up in the bunker at „Hitler – how could it happen“. It’s not unusual for us. It’s been happening again and again for years. People are not one-dimensional.

Sie kamen nach Berlin, um Party zu machen und landeten schließlich im Bunker bei „Hitler – wie konnte es geschehen“. Für uns ist das nicht ungewöhnlich. Es passiert seit Jahren immer wieder. Menschen sind nicht eindimensional.

Now it’s straight back to London.

„You can see from all our luggage that the bunker was our last stop after two weeks in Germany and one week in Berlin. Actually we come from Australia and New Zealand. But we all have quite good jobs in London. We didn’t know that Magda Goebbels killed her children single-handedly. We’ve seen so many interesting things, but here these hours in the bunker were most impressive.“

„Liebste Janni“ in der Thüringer Allgemeine

Frank Karmeyer schreibt in der Erfurter Ausgabe der Thüringer Allgemeinen ausführlich über das Buch von Alice Frontzek „Liebste Janni“, erschienen im Berlin Story Verlag. Alice Frontzek „fand in Berlin schließlich einen Verlag, der angetan war von ihrer Idee, die mehr als 100 Briefe zu veröffentlichen. Eingebettet in die historischen Zusammenhänge, mit denen sich erst das gesamte Bild der Zeitgeschichte ergibt. Die Parolen und wenig kritischen Worte des Großvaters auf der einen Seite, die immer dramatischeren Kriegsereignisse und das tausendfache Sterben auf der anderen.“

Wir kommen aus Herford …

„Wir kommen aus Herford und hier im Bunker sind wir aus einem ganz einfachen Grund: Meine Nachbarin in Herford hat mir gesagt, wir sollte die Dokumentation unbedingt ansehen. Jetzt waren wir etwas mehr als drei Stunden hier. Die Kinder kennen das. Vor zwei Jahren waren wir zusammen auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Dort geht es viel um die Architektur. Und heute morgen waren wir in einem anderen Museum hier in Berlin. Das hat aber weder uns noch den Kindern so richtig gefallen.“

Das Neue Deutschland empfiehlt RRWB — Räterepublik West-Berlin

… allerdings eher für Leser der Springer Presse, weil die Totalitarismustheorie mit der Sozialfaschismus-These der KPD vermanscht wurde. Lustig ist das nämlich gar nicht! RRWB im Berlin Story Verlag …

Grandios: Erster Januar 2020 Messiah von Händel in der Philharmonie

Der Messias von Georg Friedrich Händel in der Philharmonie. Was für ein phantastischer Einstieg in das Jahr 2020. Im Sommer war ich bei Händel zu Hause in London. Elisabeth Mara war die größte Händel-Interpretin – ihre Biographie gibt es im Berlin Story Verlag (herausgegeben von Wieland Giebel), wie sie erst ihren Vater dann ihren Liebhaber auszahlte und loswurde, wie sie ihre Karriere bei Friedrich dem Großen in Sanssouci begann und sechs Wochen an jedem Abend dort für ihn sang. Bis heute erzählen die Guides von „Preußische Schlösser“ den absoluten Unsinn, dass es keine Frauen in Sanssouci gab. Eine der selbstbewusstesten Frauen des 18. Jahrhunderts – aus Kassel.

https://www.berlinstory.de/verlhttps://www.berlinstory.de/verlag/programm/preussen/die-mara-das-leben-einer-beruehmten-saengerin/ag/programm/preussen/die-primadonna-friedrichs-des-grossen/

Die ersten Besucher 2020 — aus Bari im Süden Italiens

„Wir kommen aus der Nähe von Bari und freuen uns, jetzt in Berlin zu sein. Diese Dokumentation über den Nationalsozialismus wollen wir unbedingt mit den Kindern sehen.“

Die nächste Familie kommt aus Brasilien. Kommt denn da überhaupt jemand am Heiligen Abend, zu Silvester oder Neujahr — das werden wir oft gefragt? Es sind die am besten besuchten Tage des Jahres. An jedem Weihnachtstag und gestern zu Silvester mussten wir die Besucher wieder vor 19 Uhr hinaus bitten. Manche quängeln, die meisten verstehen, dass die Mitarbeiterinnen nicht im Bunker wohnen, sondern auch ein Privatleben haben.

Seltsame Fragen zu Silvester

Eine Mitarbeiterin holt mich, weil da jemand dermaßen spezielle Fragen hat, dass die Mitarbeiterinnen am Service-Counter überfragt sind:

„Ich komme aus Nord-Irland, County Down , und habe drei Frage: Warum kamen die Russen erst so spät zu Hitlers Bunker?“

Antwort: Sie wussten nicht, dass es den gibt und haben nicht aktiv danach gesucht. Die Amerikaner, die erst zwei Monate später kamen, vermuteten ja auch, dass sich Hitler außerhalb von Berlin versteckt hält.

„Wo ist das Gemälde „Friedrich der Große“ geblieben? Und wo die Blutfahne?“

Da muss ich bei beiden Fragen passen. Meiner Meinung nach ist das Portät Friedrichs des Großen von Anton Graff aus dem Bunkerraum, in dem Hitler Selbstmord beging, nicht wieder aufgetaucht. Und der Verbleib der Blutfahne hat mich echt noch nie interessiert. Bei der Frage dachte ich mir, wem geht so etwas denn durch den Kopf?