Das sind die Helden von Perodura. Schon die zweite Gruppe aus Malaysia, die „Hitler – wie konnte es geschehen“ ausführlich besucht.

http://www.perodua.com.my/corporate/milestone

Enno Lenze mit den Peacemakern in Verdun

Die Überreste von mehr als 100.000 Soldaten liegen in der Gedenkstätte Douaumont. Die Schlacht bei Verdun war eine der grausamsten und verlustreichsten im Ersten Weltkrieg. Enno Lenze besucht Verdun mit den Peacemakern.
Alleine auf deutscher Seite wurden fast 1.200.000 Mann durch die „Hölle von Verdun“ geschickt; bei den Franzosen verhielt es sich ähnlich. Die genaue Zahl der bei Verdun Getöteten ist nicht endgültig geklärt. Verluste Frankreich ca. 377.000 Soldaten, davon etwa 167.000 Gefallene. Verluste Deutsches Reich ca. 337.000 Soldaten, davon etwa 150.000 Gefallene.

Berlin Story Bunker Gästebuch

Der Berlin Story Bunker hatte so viele Besucher wie immer am Wochenende, trotz des herrlichen Sonnenscheins, trotz des Berlin Halbmarathons. Wie bei den Online-Bewertungen werden immer wieder die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelobt. Die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ nehmen die Besucher aus allen Ländern als etwas Besonders wahr, weil wir klar und meinungsstark sind, umfassend aber nicht ausschweifend – mit eindeutigem Standpunkt gegen Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus.

Sehr selten gibt es Dummköpfe, die sich offensichtlich in Schülerhandschrift wichtig tun wollen. Wir lassen solche Einträge im Gästebuch und haben einen Stempel dafür.

 

Durchgängig empfehlenswert — enormes Hintergrundwissen — facettenreichen Lebensdarstellung

Mathias C. Tank bespricht in den Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins das Buch von Harald Sandner: “Hitler • Das letzte Jahr. Chronologie einer Apokalypse”, erschienen im Berlin Story Verlag 2018, 675 Seiten, 49,95 €.

Akribisch spürt Harald Sandner das groteske Leben und gegen Ende zerrinnende Naturell seines Protagonisten nach, der bis zuletzt als „Garant für den Endsieg” glorifiziert wurde. Dabei beschränkt sich der sachkundige Autor zeitlich auf dessen letzten Tage, letzten Wochen und Monate, das letzte Lebensjahr. Und er stellt populäre Fragen: „Wie verändert sich Hitlers Führungsstil?”, „Warum werden seine – teils irrsinnigen – Befehle scheinbar widerspruchslos befolgt?”, „Wann setzt zunehmender Realitätsverlust bei ihm ein?” Wie selbsttäuschend Hitler noch im Februar 1945, während eines massiven Alliierten-Luftangriffs auf die Reichshauptstadt, seine autokratische Position als ‚Führer und Oberster Befehlshaber der Wehrmacht‘ bewertete, bezeugt sein überzeichneter Anspruch: „Ich bin für Europa die letzte Chance!” (S. 382). Chronologisch schildert Harald Sandner die dramatischen Geschehnisse jener Zeit „aus der Sicht Hitlers und der Perspektive moderner Historiker”. Ergänzt um Zeitzeugenaussagen. Zwischendurch streut er ‚Gesundheitsbulletins‘ über die Krankheitsschübe des zuletzt im Bunker abgeschotteten Patienten ‚A.H.‘ ein (S. 236).

Harald Sandner, erfolgreicher Autor der ebenfalls im Berlin Story Verlag erschienen Mammut-Dokumentation „Hitler – Das Itinerar”, fasst die Ereignisse um Hitlers „schleichende[s] Ende” solide, kontrastreich und mit kritischen Reflexionen zu einer facettenreichen Lebensdarstellung ohne Maske zusammen. Kompetent fördert er zudem auch wenig bekannte Details, beispielsweise zu Hitlers Entscheidungsmentalität, zutage. Sein wohl assortiertes Buch bietet enormes Hintergrundwissen, basierend auf reichem Quellenmaterial und ausgewählten Publikationen. Eine besondere Beachtung verdient das teilweise unbekannte historische Bildmaterial. Alles in allem ist das voluminöse Buch durchgängig empfehlenswert!“

Enno Lenze vom Berlin Story Bunker im Waisenhaus Our Bridge in Kurdistan Nord-Irak — das Video

Enno Lenze im Waisenhaus Our Bridge in Kurdistan — das Video. Gesellschaftliches Engagement beschränkt sich nicht auf den Berlin Story Bunker.

 

 

Ulrike Treziak verabschiedet sich vom FHXB

Ulrike Treziak wird im Museum Friedrichshain Kreuzberg verabschiedet, etwas. Sie hat 33 Jahre Kulturarbeit in Kreuzberg gemacht und war das Betriebssystem des Museums, die Basis, auf der die Programme liefen. Ellen Röhner, ihre Lebensgefährtin, bleibt dem FHXB erhalten. Verabschiedet wird Ulrike von Martin Düspohl (unteres Bild, links), der inzwischen zu Paul Spies abgewandert ist, zum Humboldt Forum und zum Stadtmuseum, sowie von Natalie Bayer (unteres Bild, rechts), der neuen Leiterin seit Anfang 2018. Es war so eine Art Familienfest mit den Freundinnen und Freunden aus vielen, vielen Jahren. Wir, der Berlin Story Verlag, haben mit mit Ulrike und dem Museum unendlich viele Bücher gemacht. Kreuzberg ist unser Thema, kaum zu zählen. Der Verlag ist fünf Minuten vom FHXB entfernt. Nur eben über den Oranienplatz. Ulrike bleibt weiter im Verein zur Erforschung und Darstellung der Geschichte Kreuzbergs.

33 Jahre Kulturarbeit in Kreuzberg, ganz gut. Wenn man aus dem Fester dieses Raums rausguckt, sieht man auf die Dresdner Straße 10. Dort habe ich 1971 den Elefanten Press Verlag (mit-)gegründet. Da braucht man einen Taschenrechner, wie lange das her ist. Damals gab es noch nicht einmal den Görli. Kann das sein?

Enno Lenze über Kurdistan, das Waisenhaus OurBridge und das Flüchtlingslager Khanke am Lake Mossul


Enno Lenze vom Historiale e.V. und Betreiber des Berlin Story Bunkers ist von einem weiteren Besuch aus dem Nord-Irak zurück. Sein Blog wurde seit Montag 40.000 Mal gelesen – das entspricht den Verkaufszahlen einer Tageszeitung. Hier lesen Sie den aktuellen Bericht von Enno Lenze über Kurdistan …

Mehr über Kurdistan und aktuelle gesellschaftliche Fragen im gesamten Blog von Enno Lenze  …

Das Buch FRONTURLAUB von Enno Lenze kann an hier bestellen

https://ennolenze.de/

Das Buch Fronturlaub von Enno Lenze kann man hier bestellen …

https://berlinstory-buch.de/epages/3b4e7323-9da2-4baa-b7f9-07a41dc53433.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/3b4e7323-9da2-4baa-b7f9-07a41dc53433/Products/9783742304377

Buchbesprechung: Verschwörungstheorien, dass Hitler überlebt hat

Daly-Groves, Luke, Hitler‘s death, The case against Conspiracy, 240 Seiten, $ 22, erschienen 19. März 2019

I spent the entire summer of 2014 reading all the books about Hitler‘s death that I could find, from cover to cover.
Er hat also alle Bücher über den Tod Hitlers von vorn bis hinten durchgelesen. Mehr als 80 sind in seiner Bibliographie verzeichnet – alle in Englisch, kein einziges in deutscher Sprache. Wie kann sich ein Historiker an dieses Thema wagen, ohne auch nur eine einzige deutsche Quelle hinzuzuziehen? Ganz offensichtlich ohne deutsch zu können?

Wir sind gespannt. Er machte sich dann mit einer Begleitung auf nach Berlin, und als er in die Nähe des Bunkers kommt, stellen sich ihm die Nackenhaare auf The atmosphere was ghostly.“ Wir kennen den Ort ja gut. Da sieht man den Parkplatz, die Schranke sowie eine Informationstafel. Drum herum Plattenbauten der auslaufenden DDR-Zeit. Sehr geisterhaft.
In seinem Buch, so beschreibt er es im Vorspann (xvii), stellt er neue Beweise zu Hitlers Tod vor, die noch nie zuvor veröffentlicht wurden.

Daly-Groves erzählt die letzten zehn Tage im Bunker nach und kommt dann auf die most popular conspiracy theory, dass Hitler nach Argentinien entkommen sei (9). Nie haben die Historiker seiner Meinung nach etwa zu den Verschwörungstheorien gesagt, aber jetzt kommt er in order to scrutinise the arguments of conspiracy theorists using scientific methodes.
Das ist eine übliche Methode, einen Popanz aufbauen, den es gar nicht gibt, um ihn dann zu widerlegen. Natürlich haben sich Historiker immer wieder mit diesen Verschwörungstheorien auseinandergesetzt. Er hat aber seinem Verlag verkauft – und will uns weismachen – dass er zu einem ganz unentdecktem Thema etwas längst Überfälliges veröffentlicht (10).
Im nächsten Kapitel wärmt er seitenweise auf, was Historiker vor ihm geschrieben haben, gleitet zu Jack the Ripper ab (26), lässt Wagners Zwielicht aufdämmern, erinnert an die Zähne Hitlers, die verschiedenen DNA-Untersuchungen – bis jetzt alles alter Kaffee. Dann wiederholt er noch einmal, wie schon auf dem Backcover, dem Klappentext und bisher mehrmals in den Einleitungen, „this book is the first to combine all elements of the British investigations, including new evidence from recently declassified files, along with an analysis of FBI, CIA and American military intelligence files (31).“

Rheumadeckenverkäufer.

Wir erfahren, was der Brite Hugh Trevor-Roper herausfand, dass es britische Berichte gab, nach denen Hitler in Irland oder in Ägypten verkleidet als Frau gesichtet wurde (36). Seitenlang referiert er, wer dem britischen Geheimdienst welche Märchen aufgetischt hat. Das war in Berlin zu der Zeit ein einträgliches Geschäft, man konnte davon leben oder sich zumindest etwas dazuverdienen. Und die Geheimdienstler sammelten Nachrichten, konnten sich einige Monate mit abwegigen Fragen beschäftigen – und in Berlin bleiben. Das war auch damals attraktiv. Die Situation der vergangen Jahre hatte zu einem deutlichen Fräulein-Überschuss geführt.

Hitler in Argentinien, Hitler in Amerika, Hitler als Kaffeehausbetreiber in Amsterdam (60) – Daly-Groves referiert weiter die absurden Thesen. Damit haben wir schon ein Drittel geschafft. Jetzt müsste Turning Point eins kommen, etwas Neues, Überraschendes.

Es folgen starke Belege, firm evidence, dafür, dass CIA-Chef Hoover Gerüchten nachgehen ließ, Martin Bormann könne in Süd-Amerika sein. Firm evidence ist ja für einen Historiker nicht so berauschend. Daly-Groves legt seine Beleg nicht vor (64/65). Können wir etwas schneller weiterblättern? Lieber nicht. Möglicherweise kommt ja doch etwas Neues. Allerdings: Neue Dokumente sind nirgends zu sehen. Alle Abbildungen im Mittelblock des Buchs, so wie man das in den 1980er Jahren gemacht hat mit einigen Fotos in der Mitte, sind ausgelutscht. Peinlich, wenn man immer wieder behauptet, etwas Neues entdeckt zu haben.

Tokio (71), die Russen (87), ein tibetanisches Kloster (113), der japanische Botschafter (137), der brailianische Botschafte (150).
Daly-Groves driftet wieder ab und kommt zum Ausbruchsversuch über die Weidendammer Brücke (97), also wie die Anderen versuchten abzuhauen, die sich nicht das Leben genommen haben. Wenn man dann aber eine Hauptquelle nicht kennt, „Wolfgang Venghausen, Berlin 1945 – die Zeit vom 16. April bis 2. Mai“, wahrscheinlich nicht einmal ahnt, dass es diese Dokumentation gibt, ist man wieder auf beliebige Übersetzungen ins Englische angewiesen. Kempka, Axmann, Bormann, Stumpfegger müssen die nächsten Seiten füllen (98). Sicherlich spannend, wenn man das nicht kennt, hat aber nichts mit dem Thema zu tun. Es kommt bis zum Schluss nichts Neues. Null. Oder es muss so gut versteckt sein, dass ich es überlesen habe.

Dass Daly-Groves immer wieder betont, er sei ein academical historian, es aber nicht zu mehr als einer Nacherzählung bringt, empfinde ich als jämmerlich. Würde das Buch heißen: ich erzähle Euch mal die beliebtesten Verschwörungstheorien nach, wäre das OK. Also fast OK. Denn eigentlich sollte man diese ganzen Verschwörungs-Pfeifen so auf die Schippe nehmen, wie es der Podcast des SWR macht, „Akte 88 – Die tausend Leben des Adolf Hitler. Hitler hat überlebt. Nach 1945. Irgendwo auf der Erde. Oder darunter. Oder im Weltall. Viele Menschen glauben das. Wirklich und ernsthaft! „Akte 88“ beschäftigt sich mit den Verschwörungstheorien. Und ihren Theoretikern. In einer realsatirischen Serie.“

https://www.swr.de/swr2/hoerspiel-feature/akte88-hitler/-/id=661194/did=22344056/nid=661194/jx1r5x/index.html