Gail Halvorsen — Original Fallschirme im Berlin Story Museum


Gail Halvorsen, 98, will bei den Feiern zum Ende der Berlin-Blockade am 11. Mai 2019 dabei sein und aus Provo, Utah, kommen. Er war der erste, der beim Landeanflug auf Tempelhof kleine Fallschirme abwarf, an denen Süßigkeiten befestigt waren. Damit die Kinder ihn erkannten, wackelte er mit den Tragflächen. „Onkel Wackelflügel“, der Erfinder des Rosinenbombers. Original Fallschirme von Gail Halvorsen mit Hershey-Schokolade gibt es nur im Berlin Story Museum zu sehen. Er hat diese Fallschirme für das Museum im Berlin Story Bunker am Anhalter Bahnhof gebaut – mit Widmung. Wie Gail Halvorsen aus der Douglas C-47 die Süßigkeiten durch ein kleines rundes Fenster abwerfen konnte, zeigt dazu ein Film über die Luftbrücke.

Charlemagne College — aus Limburg in den Niederlanden

Der Geschichtslehrer Jos van den Born aus Limburg in den Niederlanden vom Charlemagne College Eijkhagen Landgraaf mit seiner Klasse vor dem Berlin Story Bunker am Anhalter Bahnhof.

22. April 1942 — heute vor 77 Jahren — der Bunker wird gebaut

Der Bunker am Anhalter Bahnhof am 22. April 1942. Oben rechts der Bahnhof. Der Tunnel vom Bahnhof in den Bunker ist schon fertig, er liegt ein Stockwerk tiefer. Die Wände des Bunker sind zwei Meter dick – man sieht das hier an der Schalung deutlich. Unten, also zum Westen hin, von wo die Bomber kamen, sind die Wände zweieinhalb Meter dick.
Die ersten Bomben fielen im Sommer 1940 auf Berlin, als die britische Luftwaffe eingriff. Der Krieg kam nach Berlin zurück. Vorher gab es keine Bunker für Zivilisten. Die Nazis hatten geplant, dass der Krieg in anderen Ländern stattfindet. Dass Berlin bombardiert wird, war nicht vorgesehen.

Bundeszentrale politische Bildung: Erinnerungsort „Hitler – wie konnte es geschehen“

„… wie sich Deutschland radikalisierte, wie es zur Hitler-Begeisterung kam, wie ein moderner, fortschrittlicher und kultivierter Staat in kürzester Zeit in Barbarei sinken kann, die in kaum vorstellbarer Brutalität und einem Völkermord gipfelt… “

Der vollständige Beitrag der Bundeszentrale politische Bildung über „Hitler – wie konnte es geschehen.“

Heute vor 75 Jahren begann das blutigste Jahr der Weltgeschichte

Hitlers Geburtstag 20. April – das blutigste Jahr der Weltgeschichte beginnt

„Wir kapitulieren nicht, niemals. Wir können untergehen. Aber wir werden eine Welt mitnehmen.“ Adolf Hitler

Das ist kein schönes Thema. Wir sind glücklich, wieder zu den zivilisierten Nationen zu gehören. Unser Engagement hat ein Ziel: Nie wieder! Dafür arbeiten wir im Verlag und im Bunker.

Das letzte Lebensjahr Adolf Hitlers ist geprägt von einer unvorstellbaren Anzahl von Opfern, zynischer Menschenverachtung, dem Bruch mit der Zivilisation. Niemals zuvor in der Geschichte der Menschheit und niemals danach sind mehr Tote, Verwundete, Vermisste und Vertriebene zu beklagen. Das letzte Lebensjahr Hitlers begann am 20. April 1944 – vor 75 Jahren. 

Noch nie wurde das letzte Jahr Hitlers chronologisch und so detailliert dargestellt – aus der Sicht Hitlers, durch Zeitzeugen und aus der Perspektive moderner Historiker. Das Buch wird ergänzt durch 230 Fotos, davon mehr als die Hälfte bisher noch nicht veröffentlicht, sowie durch bisher unveröffentlichte Dokumente.Harald Sandner, Hitler – Das letzte Jahr, Berlin Story Verlag, 678 Seiten Großformat 17×24 cm, Hardcover 49,95 Euro. kaufen-button_web

Inhaltsverzeichnis und Prolog finden Sie auf der Internetseite von „Hitler – Das letzte Jahr“

„Führergeburtstag“ 20. April 1939



Die Berliner Morgenpost berichtete 1939 mit einer besonderen Bilder-Beilage über den Führergeburtstag. Im Berlin Story Verlag erschien dazu das Buch von Armin Fuhrer.

Hitlers Geburtstag war einer der wichtigsten Anlässe, den Führermythos aufleben zu lassen, den der nationalsozialistische Kalender aufzubieten hatte. Er wurde nicht nur in Berlin, sondern im ganzen Reich gefeiert.

1939, wenige Monate vor dem Überfall auf Polen, nutzen die Nationalsozialisten die Gelegenheit, Deutschland und der Welt zu zeigen, dass die seit Jahren systematisch hochgerüstete Wehrmacht bereit war – bereit für einen Krieg, der Millionen Menschenleben kosten sollte.

Armin Fuhrer zeigt in diesem Buch, wie perfide das NS-Regime den 20. April für seine Propaganda aufbaute und wie sich dessen Wirkung auf die Bevölkerung entwickelte.

Harald Sandner dänisch

Stig Yding Sørensen berichtet in seinem Blog Berlin-Guide.DK über das aktuelle Buch von Harals sandner, „Hiler – das letzte jahr“ sowie über das Hitler-Itinerar von Harald Sandner und über den Berlin Story Bunker.

Lesen Sie den Beitrag von Stig Yding Sørensen über Harald Sandner auf dänisch …

Größe und Scheitern der Opposition gegen Hitler — Bernhard Schulz bespricht das Buch von Wolfgang Benz

Auszug einer Tafel über den Widerstand in der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“  im Berlin Story Bunker.

Der Hitler-Attentäter Georg Elser wird in der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ im Berlin Story Bunker ausführlich gewürdigt – wie jetzt im Buch von Wolfgang Benz über den Widerstand gegen Hitler, das Bernhard Schulz im Tagesspiegel ausführlich bespricht.

Benz: „Die Geschichte des Widerstands gegen den Nationalsozialismus ist deshalb weithin ein Bericht über die Einsamkeit Einzelner, über Anpassung und jubelnden Gleichschritt der Mehrheit, über Verzagtheit und versäumte Gelegenheiten.“  Und nun folgt die begründung, warum in der Dokumentation im Bunker der Widerstand keinen prominenten Platz einnimmt:

„Um den verschiedenen Formen von Opposition gerecht zu werden, muss man Widerstand im eigentlichen Sinn nicht nur als Haltung definieren, sondern als daraus erwachsendes Handeln, das auf grundsätzlicher Ablehnung des Nationalsozialismus beruhte“ und „darauf abzielte, das Ende des Regimes herbeizuführen oder dazu beizutragen.“

Bernhard Schulz verweist auf einen Aufsatz von Ian Kershaw aus dem Jahr 1984 [!] „Widerstand ohne Volk“, in dem er darauf hinweist, dass es namenlose Einzelpersonen waren, die etwas wagten, aber die Popularität des Regimes noch nach dem 20. Juli 1944 hoch war. Nach dem Sieg über Frankreich, so heißt es in der Hitler-Dokumentation im Bunker, standen 85 bis 90 Prozent der deutschen Bevölkerung hinter Hitler.

„Die frühe Opposition der Arbeiterbewegung war schon zerrieben, als angehörige bürgerlicher Eliten über widerständige Haltungen zum Regime nachzudenken begannen … Unter dem umfassenden Herrschaftsapparat des NS-Staates wäre wirksamer Widerstand beinahe nur eben dort, im Zentrum der Macht, möglich gewesen… “ Auch dies ist wieder eine Bestätigung der Position, die wir in „Hitler – wie konnte es geschehen“ vertreten.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Bernhard Schulz über das neue Buch von Wolfgang Benz im Tagesspiegel …

 

Stauffenberg — Widerstand im Urteil der Historiker — Buchbesprechung

Stauffenberg (ganz links) am 15. Juli 1944 mit Adolf Hitler und Wilhelm Keitel in der Wolfsschanze. Bundesarchiv, Bild 146-1984-079-02 / CC-BY-SA 3.0

Wäre das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 von Graf Stauffenberg und den anderen  erfolgreich verlaufen, hätte es viele Millionen weniger Tote gegeben. In der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ im Berlin Story Bunker kommt der (späte) militärische Widerstand dennoch nicht sehr ausführlich vor. Auf den Verlauf der Geschichte hatte er keinen Einfluss, keinen erlösenden Einfluss. Es gab insgesamt 42 nachgewiesene Attentate – keines war erfolgreich. Im Tagesspiegel bespricht Hermann Rudolph das neue Buch von Thomas Karlauf „Stauffenberg“:

Darin heißt es, dass sich bis August 1942 keine Belege dafür finden, dass Stauffenberg ein Komplott gegen Hitler in Erwägung gezogen hätte.Nicht das Entsetzen über die Verbrechen des Nationalsozialismus, sondern die Entschlossenheit, den Krieg möglichst rasch zu einem für Deutschland einigermaßen glimpflichen Ende zu bringen, gab ihrem Denken die Richtung.“ Dahinter stand spätestens seit Stalingrad die Überzeugung, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen sei. Die Verschwörer waren sich offenbar nie darüber im Klaren, dass der vom „Dritten Reich“ vom Zaun gebrochene Krieg mit allen seinen Begleiterscheinungen die Möglichkeit eines solchen Friedens längst zerstört hatte.

Lesen Sie die vollständige, ausführliche Besprechung von Hermann Rudolph im Tagesspiegel …

Kellerhoff von der „Welt“ als Zitat des Tages in der „Jungen Welt“


Und darum geht es: Hitler kam aus dem Ersten Weltkrieg, war total pleite, hatte keine zivilen Klamotten. Sven Felix Kellerhoff: „Der knapp 30-Jährige, ein Gefreiter mit Vornamen Adolf, war mit 19 Stimmen zum Ersatzbataillonsrat der 2. Demobilisierungskompanie des 2. Infanterieregiments gewählt worden. Es war das erste und bis 1932 einzige Mal, dass Adolf Hitler bei einer demokratischen Wahl antrat …“ Vertreter von Soldaten- und Arbeiterräten hatten während der Münchner Räterepublik  Neuwahlen der Soldatenräte durchgeführt. Hitler war dabei. Und wurde gewählt.

Der vollständige Beitrag von Sven Felix Kellerhoff über Hitlers Linksradikalismus in der WELT …