Tourismus Berlin 1. Halbjahr 2019 — wieder mehr

Weniger Engländer, viel mehr Italiener und Spanier. Das hört man auch auf der Straße.

Berlin Story Verlag und Historiale e.V. sind dabei


Wir sind wieder dabei, wenn im September die große Putzwoche in Berlin beginnt. Das Engelbecken und der Luisenstädtische Kanal sind unser Biotop. Rund um den Bürgerverein Luisenstadt hat sich die Aktionsgemeinschaft „Engelbecken Projektgruppe“ gebildet. Das sind Anwohner die anpacken.
„Gemeinsame Sache“ wurde vom Tagesspiegel ins Leben gerufen. Gerd Nowakowski: „Die schlechten Nachrichten kommen von alleine. Die Guten müssen wir schaffen — und das Engagement der Bürger Berlins unterstützen.“
Es spricht nichts dagegen, am Sonnabend, dem 14. September 2019 einfach zu kommen und mitzumachen.

Mehr über die Geschichte der Luisenstadt …

Mehr über das Engelbecken und den Luisenstädtischen Kanal … 

Spiegel Geschichte — der Jude wie immer

So sieht auf dem Cover des aktuellen SPIEGELS zur Geschichte der Jude aus. Mich persönlich erinnert das an den antisemitischen „Stürmer“ der Nationalsozialisten.

  1. Die Position von Bunkerchef Enno Lenze zur Hetze des SPIEGELS …
  2. Wie der SPIEGEL fordert „Nazis rein“ und über unser Ende der Zusammenarbeit mit dem SPIEGEL …

Nun zum Thema: Die WerteInitiative jüdisch-deutsche Positionen mit unserem Freund Elio Adler schreibt dazu:

Der SPIEGEL hat weiteres bahnbrechendes recherchiert: Die WerteInitiative hätte vor zwei Jahren dringend um die Einsetzung eines offiziellen Antisemitismusbeauftragten auf Bundesebene gebeten. Dies wird man wohl bald gedruckt im SPIEGEL lesen dürfen. Hier schon mal unsere Antwort: Wir sagen ja, bekennen uns und geben es zu: Wir haben schon 2017 geahnt, dass die Bekämpfung von Antisemitismus in Deutschland brisanter und damit immer wichtiger würde. Kaum ein Tag ohne Angriff auf Jüdinnen und Juden in Deutschland. Vielleicht sollte der SPIEGEL dazu einmal recherchieren. Zu Vorurteilen gegenüber Jüdinnen und Juden gibt es sicherlich auch eine Menge herauszufinden.

Als Anfangsrecherche zu Vorurteilen empfehlen wir dem SPIEGEL das Cover ihres aktuellen Sonderheftes DER SPIEGEL GESCHICHTE 4/19 „Jüdisches Leben in Deutschland“, welches wir der Einfachheit halber in der Anlage beigefügt haben. Es zeigt mit dem Untertitel „Die unbekannte Welt nebenan“ wie Juden heute, in den Augen des SPIEGEL, scheinbar typischerweise aussehen: nämlich ähnlich alt-bekannten Klischees. Anstatt solche zu verfestigen, wäre es insbesondere in heutigen Zeiten angebracht, die ihnen „unbekannte Welt“ mit Bildern von Juden, wie sie heutzutage in Deutschland tatsächlich meist aussehen, zu visualisieren.

Was ist eigentlich passiert?

Der Spiegel hatte am 13.07.2019 unter der Überschrift „Gezielte Kampagne“ u.a. über die WerteInitiative berichtet. Darin wurde versucht, unser politisches Engagement durch andeutende Formulierungen und Vermutungen zu diskreditieren. Tenor: Wir würden versuchen, die deutsche Politik auf unredliche Weise zu beeinflussen. Unser zivilgesellschaftlicher und ehrenamtlicher Einsatz wurde im Text nahezu kriminalisiert. Belege: keine. Der Bericht adressierte dabei antisemitische Bilder und Verschwörungstheorien in den Köpfen geneigter Leser und sollte wohl versuchen, uns mundtot zu machen.

Auf die Veröffentlichung folgte aus dem gesamten politischen Spektrum vielfältige und oftmals sehr deutliche Kritik am SPIEGEL-Beitrag.

Daher sieht sich der SPIEGEL nun sicherlich im Rechtfertigungszwang.

So wurden uns gestern erneut umfangreiche Fragen der SPIEGEL-Redaktion übermittelt, die wiederholt nicht darauf ausgelegt sind, objektive Kenntnisse über unser Engagement zu erlangen. Sie zielen vielmehr darauf ab, eine offenbar vorgefasste (Redaktions-?)Meinung zu bestätigen bzw. diese im Nachhinein zu rechtfertigen. Wir haben uns daher entschieden, die Anfrage des SPIEGEL nicht mehr zu beantworten.
Beispielhaft erscheint dem SPIEGEL besonders hinterfragenswert, dass wir neben unserem Anliegen einen Bundesbeauftragten gegen Antisemitismus einzusetzen, auch ein weiteres Interesse hatten: Der Fernsehsender arte möge die 2017 zunächst abgesetzte Dokumentation über Antisemitismus in Europa zeigen.

Was sonst würde eine politische Organisation jüdischer Deutscher bzgl. dieser beiden Punkte, angesichts des zunehmenden Hasses gegen uns Juden und die zunehmenden Angriffe auf den gesellschaftlichen Frieden, tun?

Wir setzen uns für den Schutz und Erhalt der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ein, denn sie ist nicht nur die Basis für eine jüdische Zukunft in Deutschland, sondern garantiert auch das friedliche Zusammenleben aller Individuen unserer Gesellschaft. Dies ist der Kern unseres Interesses. Wir sind keine Profis, sondern eine Gruppe engagierter Bürger, die in ihrer Freizeit etwas zum Wohle aller tut.

Daher werden wir uns weiterhin für die Festigung der freiheitlich-demokratischen Gesellschaftskultur unseres Staates stark machen und auch zukünftig den Kontakt mit relevanten politischen und gesellschaftlichen Kräften unseres Landes pflegen und aufrechterhalten. Dazu gehört selbstverständlich auch der inhaltliche Austausch mit Volksvertretern demokratischer Parteien auf Landes- und Bundesebene.

Sehr geehrte Empfängerin, sehr geehrter Empfänger dieser Pressemitteilung,
Sie erhalten derartige Mitteilungen und das Angebot, uns kennenzulernen, vermutlich schon seit Jahren. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme und sprechen gerne mit Ihnen über unsere Arbeit.

Einige unserer kommenden Themen: „Handlungsempfehlungen an die Politik“, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland, Verbot der gesamten Hisbollah, Umgang mit Online-Hatespeech, Video-Kanal bzgl. politischer Themen rund um unsere FDGO und jüdische Themen.“

WerteInitiative jüdisch-deutsche Positionen

Antisemitismus in Berlin — erster Hitler-Fan im Bunker

„Yeah Berlin! Yeah Hitler!! In my blood till the end. Hitler – Führer.“

Ein Hitler-Fan im Bunker. Das hatten wir noch nie. Nach mehreren Hunderttausend Besuchern ist dies der erste. Ekelhaft.

Wie muss jemand gepolt sein, der nach den Bildern vom Holocaust in der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“, nach all den Fotos von grausamen Morden und Menschenversuchen, nach mehr als 60 Millionen Toter, nach dem Film über ihre eigenen sechs Kinder, die Magda Goebbels fanatisch verblendet ermordet hat … wie kann man sich da als Hitler-Verehrer outen?

Am gleichen Tag in Berlin-Wilmersdorf:

Sie riefen „Jude, Jude“ und bespuckten ihn: Rabbiner Yehuda Teichtal von der Jüdischen Gemeinde ist von zwei Männern auf dem Weg von einem Gottesdienst attackiert worden; er hatte eines seiner beiden Kinder dabei. Laut Polizei ereignete sich der Vorfall in Wilmersdorf. Die Männer hätten ihn aus einem Fenster heraus auf Arabisch beschimpft und „Freiheit für Palästina“ gerufen. Teichtals Reaktion: Er bleibe davon überzeugt, dass die meisten Berliner diese Aggression gegen Judennicht hinnehmen wollen. „Natürlich werden wir uns jetzt nicht verstecken, sondern bauen weiter auf Liebe, Toleranz, Dialog und Bildung“.

Quelle: Checkpoint des Tagesspiegels

Was Besucher des Bunkers meinen

Die Bürgerwehr des Ortes Ried-Muotathal aus der Schweiz besuchte „Hitler — wie konnte es geschehen“; Soey und Nancy aus Alaska waren da; Karin und Smilla aus Kuopio in Finnland, wo der hohe Fernsehturm steht; etwa hundert junge Menschen eines Gymnasiums aus Straubing; Besucher aus Dänemark.
Gute Nachrichten für dänische Gäste: Bald ist der AudioGuide fertig, nach DE, EN, FR, IT, ES und NL.

Und eine gute Nachricht für alles Besucher: es ist im Bunker nicht so heiß wie draußen.

der rbb berichtet über den Berlin-pride-Bunker

Flagge seit 1. Juli an vielen Gebäuden

In diesem Jahr hat der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) die Regenbogenfahne
am Roten Rathaus bereits am 1. Juli gehisst. Auch an zahlreichen weiteren Orten sollten ab Anfang Juli Regenbogenfahnen aufgehängt werden – etwa an Banken, Bezirks-Rathäusern, BVG-Gebäuden, den drei großen Berliner Unis, Hotels oder Theatern.

Auch der von den Nationalsozialisten errichtete Hochbunker am Anhalter Bahnhof gehört zu den Gebäuden, an dem noch bis zum 27. Juli eine Regenbogenflagge gehisst ist, wie die Betreiber mitteilten. In dem 1942 gebauten damaligen Luftschutzbunker hätten etwa Homosexuelle nicht hineingedurft. Heute befindet sich dort eine Dokumentation über das NS-Regime.

 

20. Juli 1944 – das Attentat auf Hitler und der Berlin-pride-Bunker

Homosexuelle durften nicht in diesen 1942 errichteten Bunker. Die Nazis wollten „arische“ deutsche Gefolgsleute bei Bombenangriffen schützen. Zur Berlin-Pride-Woche steht diese Regenbogenflagge am Bunker gegen Homophobie, Rassismus und Antisemitismus.

In der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ würdigen wir das Attentat des 20. Juli 1944. Hitler sollte heute vor 75 Jahren beseitigen werden. Es war zu spät. Eine Diktatur muss am Anfang verhindert werden. Vorher. Heute sehen wir, dass auch Demokratien sich zurückentwickeln können. Das wollten wir lange nicht wahr haben, nicht erkennen. Vorsicht ist geboten, Aufklärung und die Tat.

Die Verschwörer standen lange auf der Seite Hitlers. „Bis heute ist die Frage nicht offen gestellt, wie viel Verstrickung in die Verbrechen des NS-Regimes eigentlich akzeptabel ist, um noch als Vorbild durchzugehen.“ Diese Frage stellt Sönke Neitzel, Geschichts-Prof in Potsdam, heute im Tagesspiegel. Wenn wir Fotos auch aus der Zeit nach dem Attentatsversuch von Stauffenberg durchsehen und Offiziere mit Pistolen in der Nähe von Hitler sehen, fragen wir uns, warum keiner von ihnen gehandelt hat, warum sich kein Einziger getraut hat.

Harald Sandner, befasst sich in seinem Buch „Hitler – das letzte Jahr. Die Chronologie einer Apokalypse“ mit dem blutigsten Jahr der Weltgeschichte — erschienen im Berlin Story Verlag. Ausführlich geht er auf Stauffenberg ein und kommt zu dem Schluss: „Ein Attentäter aber, der nicht bereit ist, bei der Durchführung seiner Tat sofort sein eigenes Leben zu opfern oder dies zumindest einzukalkulieren, bringt für sein Vorhaben nicht die erforderliche Voraussetzung mit… “

„Graf von Stauffenberg als leidenschaftlicher Patriot ist hierbei die zentrale Figur. Anfangs, wie die meisten Offiziere im Widerstand, vom Nationalsozialismus begeistert und ein fähiger Offizier, erkennt er schon im Jahre 1940: „Der Vater dieses Mannes [Hitler] war kein Kleinbürger. Der Vater dieses Mannes ist der Krieg.“ Trotzdem fühlt er sich bis Herbst 1943 an seinen Treueeid gebunden. Graf von Stauffenberg ist ein Mann mit großen Gaben und Befähigungen, einst Lehrgangsbester auf der Kriegsschule, und besitzt eine außergewöhnliche charismatische Persönlichkeit. Der elitäre, intelligente und hochdekorierte Offizier aus einem alten, katholischen, schwäbischen Uradelsgeschlecht hat musische und künstlerische Interessen. Er ist ein Idealist und ein religiöser Mensch sowie ein Verehrer des Lyrikers Stefan George. Nun, als 36-Jähriger, hat er aufgrund einer Kriegsverletzung die rechte Hand, sein linkes Auge sowie Ring- und Kleinfinger der linken Hand eingebüßt. Bald schafft er es, mit drei Fingern seine Krawatte und seine Schnürsenkel zu binden. Seine Selbstdisziplin und sein Wille sind außergewöhnlich. Er ist der Überzeugung, dass gegen Hitler vorgegangen werden muss, weil ihm die Judenerschießungen und sonstigen unvorstellbaren Verbrechen im rückwärtigen Heeres­gebiet der Ostfront ein Gräuel sind: „Nachdem die Generale bisher nichts erreicht haben, müssen sich nun die Obersten einschalten.“ Auf diesen Offizier, eines für die Ausführung eines Attentats allein schon physisch denkbar ungeeigneten Menschen, setzt die Widerstandsbewegung. Sie wollen Krieg und NS-Terror endlich beenden. Ihnen ist klar, dass sie bei ihren Plänen keinen Rückhalt in der Bevölkerung haben und alleine schon durch die Planung eines Attentats auf das Staatsoberhaupt und den Obersten Befehlshaber höchste Risiken eingehen. (Seite 104)

Eine erneute Möglichkeit, Hitler zu töten, bietet sich Graf von Stauffenberg am 11. Juli. Er ist erneut zum Vortrag geladen und hat diesmal den Sprengstoff dabei. Da Himmler nicht anwesend ist, der ebenfalls getötet werden soll, fragt Graf von Stauffenberg bei General Friedrich Olbricht in Berlin nach, was er tun soll. Dieser untersagt das Attentat. Er fürchtet, dass Himmler oder Göring, sollten sie überleben, das NS-Regime als Nachfolger Hitlers weiterführen werden. Graf von Stauffenberg berichtet daher befehlsgemäß über 15 neue Sperrdivisionen, die die Bezeichnung Grenadierdivisionen erhalten. Model und Frießner müssen mittlerweile zugeben, dass sie die Lage an der Ostfront bei der Besprechung am 9. Juli Hitler gegenüber zu optimistisch dargestellt haben. Das Attentat wird also erneut verschoben. Man kann sich schwer vorstellen, welche Nervenanspannung in Graf von Stauffenberg vorhanden gewesen sein muss. Letzten Endes ist er eine tragische Persönlichkeit, ehrgeizig und voller Ideale, aber physisch geschwächt. Früher Anhänger des NS-Regimes erkennt er seit langem, dass die Voraussetzung der Beendigung des Krieges der Tod Hitlers ist. Er ist an führender Stelle eingebunden in einen Kreis führender Männer der Widerstandsbewegung. Diese haben zwar große Pläne, was sie alles unternehmen, welche Ministerposten sie vergeben, welche Aufrufe sie veröffentlichen wollen usw., aber diese Pläne haben eben zur entscheidenden Grundlage, dass Hitler nicht mehr existiert.

Eine erneute Möglichkeit, Hitler zu töten, bietet sich Graf von Stauffenberg am 11. Juli. Er ist erneut zum Vortrag geladen und hat diesmal den Sprengstoff dabei. Da Himmler nicht anwesend ist, der ebenfalls getötet werden soll, fragt Graf von Stauffenberg bei General Friedrich Olbricht in Berlin nach, was er tun soll. Dieser untersagt das Attentat. Er fürchtet, dass Himmler oder Göring, sollten sie überleben, das NS-Regime als Nachfolger Hitlers weiterführen werden. Graf von Stauffenberg berichtet daher befehlsgemäß über 15 neue Sperrdivisionen, die die Bezeichnung Grenadierdivisionen erhalten. Model und Frießner müssen mittlerweile zugeben, dass sie die Lage an der Ostfront bei der Besprechung am 9. Juli Hitler gegenüber zu optimistisch dargestellt haben. Das Attentat wird also erneut verschoben. Man kann sich schwer vorstellen, welche Nervenanspannung in Graf von Stauffenberg vorhanden gewesen sein muss. Letzten Endes ist er eine tragische Persönlichkeit, ehrgeizig und voller Ideale, aber physisch geschwächt. Früher Anhänger des NS-Regimes erkennt er seit langem, dass die Voraussetzung der Beendigung des Krieges der Tod Hitlers ist. Er ist an führender Stelle eingebunden in einen Kreis führender Männer der Widerstandsbewegung. Diese haben zwar große Pläne, was sie alles unternehmen, welche Ministerposten sie vergeben, welche Aufrufe sie veröffentlichen wollen usw., aber diese Pläne haben eben zur entscheidenden Grundlage, dass Hitler nicht mehr existiert. (Seite 135)

Sie müssen nun auf einen Mann wie Graf von Stauffenberg zurückgreifen, denn die vergangenen Attentatspläne zeigten, dass es keine wirklichen Alternative zu ihm gibt. Er ist der Tatkräftigste unter den Verschwörern und hat regelmäßig Zugang zu Hitler.

Es gibt jedoch ein entscheidendes Problem. Graf von Stauffenberg unterscheidet sich in seinen Methoden nicht von den anderen Attentätern, die bisher Hitler erfolglos nach dem Leben trachteten. Auch er hält es für vertretbar, zusammen mit Hitler auch unschuldige Menschen zu töten. Auch er will am Leben bleiben, da er im Kabinett des Widerstandskämpfers Carl Friedrich Goerdeler, der nach dem Sturz Hitlers das Amt des Reichskanzlers übernehmen soll, Staatssekretär im Kriegsministerium werden möchte. Gleichzeitig ist er rücksichtslos gegenüber sich und seiner Familie. Ihm ist bewusst, dass er als Verräter in die Geschichte eingehen wird, die Alternative, vor der er steht, ist der Verrat an seinem eigenen Gewissen. Ein Attentäter aber, der nicht bereit ist, bei der Durchführung seiner Tat sofort sein eigenes Leben zu opfern oder dies zumindest einzukalkulieren, bringt für sein Vorhaben nicht die erforderliche Voraussetzung mit. Das Leben eines Attentäters ist, das belegen zahlreiche Beispiele aus der Geschichte, normalerweise ohnehin verwirkt: Misslingt das Attentat, wird er entweder auf der Stelle getötet oder gefangen genommen und später hingerichtet. Gelingt es, so werden die fanatischen Anhänger des Ermordeten ihm nach dem Leben trachten, um sich früher oder später zu rächen oder die Mitputschisten werden ihn eines Tages als unliebsamen Mahner und Zeugen selbst beseitigen (Seite 136) …“

Massive anti-Semitism in SPIEGEL

Elio Adler (right) and Enno Lenze in the documentation „Hitler – how could it happen“ im Berlin Story Bunker.

According to six (!) journalists in the current issue of SPIEGEL, Dr. Elio Adler has infiltrated the German Bundestag in order to influence it pro-Israeli. Perhaps, according to Der Spiegel, even Mossad helped him. Der Spiegel writes: „A German-Jewish and a pro-Israeli association have established a close network in the Bundestag – with questionable methods.“

Anti-Semitism is not new in Der Spiegel. The journalist Jan Fleischauer even wrote an article „Nazis rein“ in Spiegel some time ago – published online and on paper.

We know Elio Adler well. He is intensively committed to understanding and good cooperation and is a reflected democrat. The six scribblers from Der Spiegel endanger his life.

How could it happen then? By making anti-Semitism more and more widespread, by bourgeois circles, organized by journalists.