Ostermontag, 9. April 2007

BerlinStory-webcam-film Ein Tag in 90 Sekunden. Absolut witzig. Man kann sich gar nicht sattsehen. Ein Höhepunkt im kreativen Schaffen von Enno Lenze, der die Aufnahmen der Webcam im Zeitraffer zusammengeschnitten hat. Die Kamera überträgt ja jede Minute ein Bild, und dieser kurze Film zeigt Ihnen, wie es am Ostermontag in der Berlin Story zuging, vom ersten Aufbau morgens um 9.30 Uhr bis abends zum Ausschalten des Lichts um 19.30 Uhr. Sie sehen, wie nebenbei der Tisch geputzt wurde, an dem die Buchhändlerin die eingehende Ware auspacken und auszeichenen. Wen erkennen Sie?

Die Zeughausmesse im Deutschen Historischen Museum zeigt hochwertiges Kunsthandwerk und Mode Die Zeughausmesse fand über Ostern mit hochwertigem Kunsthandwerk und eleganter Mode im großen Innenhof des deutschen Historischen Museums statt. Dort möchten wir auch gern mit der Historiale hin.

Kremser Unter den Linden und vor dem Zeughaus Die Kremser haben sich auch wieder eingefunden und verkehren Unter den Linden und zur Museumsinsel. Es ist ja jetzt sitzend am Sonntag und Montag doch etwas kalt gewesen.

Ostermarsch vor der amerikanischen Botschaft zu Ostermontag, im Hintergrund die Berlin Story Vor 40 Jahren wurde unsere Demokratie in Vietnam verteidigt. Damals gab es den ersten Ostermarsch in Berlin. Das war gewagt, weil die Sympathie vieler West-Berliner lange Zeit zu Recht bei den Amerikanern lag und die Ostermarschierer nicht gut gelitten waren, von BILD schon gar nicht. Heute waren es nur wenige Hundert Menschen, die sich gegen die Beteiligung Deutschlands an den weltweiten Kriegen der Regierung der Vereinigten Staaten und die Verteidigung unserer Demokratie mit deutschen Tornados am Hindukusch wandten. Ver.di war da, die MLPD, die SDAJ, die WASG und der Rote Morgen. Alle zusammen konnten kaum nennenswert mobilisieren. Viele der Teilnehmer, so sagte ein Redner, kannten sich noch von der Demo vor 40 Jahren. Daß es gegen 13 Uhr für die Autonomen noch etwas früh war, kann man nachvollziehen. Daß aber sonst nur so wenig junge Leute auf die Beine zu bringen sind, ist kein gutes Zeichen.

Unser Schritt in die Welt der Blogs zeigt ein erstes Ergebnis. Blogs werden von Bloggern gelesen, die wiederum gegenseitig auf sich (und ihr Gequatsche) hinweisen, und zwar so:

Eine freudige Abwechslung in der Fadheit von Autosalon und ZDF ist die Buchhandlung von Wieland Giebel, Berlin Story. Eine überwältigende nicht zu bewältigende Menge an Berlin-Material, streng durch Neon-Röhren besonnt, wird man freundlich angesprochen sofort mit nützlichen Flyern versorgt; Blogger ist der Mann auch noch, wann er wohl schläft?

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