Neustädtischer Park hinter der Berlin Story eröffnet

Regula Lüscher, Stadtbaudirektorin am Rednerpult, und Ephraim Gothe (weißes Hemd), Bezirksbaurat Mitte, eröffnen die Grünanlage Neustädtischer Kirchplatz. Hinten die ehemalige amerikanische Botschaft und rechts über Ephraim Gothes Kopf Wareneingang und Versand von „Alles über Berlin“ in der Mittelstraße 43.

Früher stand hier die 1678 bis 1687 erbaute Dorotheenstädtische Kirche. Die Dorotheenstadt war die erste Stadterweiterung Berlins, 1673.  Die Kirche wurde dann neu 1863 erbaut und wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört.

Renate Patzschke leitete die archöologischen Ausgrabungen des Neustädtischen Kirchhofs. Wie bei den Ausgrabungen der Petri Kirche fand man massenhaft Skelette. Die sahen wir uns oft in der Mittagspause an.

Wir sehen hier auf 3715 Quadratmetern 48 Bäume (davon 28 neu), sowie die Sträucher Kirschlorbeer und Lavendelheide, auf dem Boden 2200 Heckenmyrthe und auch 6000 frühblühende Elfenkrokusse.

Im Rücken der Rednerin, also Richtung Schadow-Haus, entsteht auf der derzeitigen Brachfläche ein Wohnneubau. Ephraim Gothe wünscht sich ein Café darin.

Finanziert wurde der Park zu 64 Prozent aus Mitteln der der Entwicklungsmaßnahme Hauptstadt.

Als wir mittags Sushi im Park aßen, war er bei Kaiserwetter schon vom Volk angenommen. Es fehlen neben der Promenadenbefestigung aus durchgefärbtem Asphalt, eingebunden von einer wassergebundenen Wegedecke, derzeit noch? Papierkörbe.

Der ehemalige amerikanische Botschafter John Kornblum, kam unmittelbar danach in die Berlin Story.