Neujahrsempfang Verein für die Geschichte Berlins

Uhlitz, Manfred

Im Festsaal des Roten Rathauses begrüßt Vorsitzender Manfred Uhlitz die Mitglieder des Vereins für die Geschichte Berlins zum Neujahrsempfang.

Florian Mausbach (Foto unten) sprach über die architektonische Selbstdarstellung des Staates, siehe Ankündigung in diesem Tagebuch am 30. Dezember 2012.

VereinfürGeschi, Quartett

Mausbach, Florian

Es ging um die Kuppel des Reichstags, die mit einer Stimme Mehrheit durchgestezt wurde; um das Kanzleramt, mit dem Architekt Schultes die Deutschen ein bißchen von Ihrem Selbstzweifel erlösen wollte, das wir ein Schloß in moderner Pracht wirkt.

Es ging um das Auswärtige Amt, das „public democrazy“ zeigen wolle. Früher hat Mausbach das schon schöner ausgedrückt, dass nämlich ein Ministerium dem Volke dienen solle und deswegen offen sein müsse.

Es ging um das Zeughaus, das die DDR auch abreißen wollte, aber die Sowjetunion warnte, womit man denn das Volk gewinnen wolle, wenn man alles Alte zerstöre.

Applaus kam für die Rekonstruktion des Postscheckamts (Architekt Helmut Maier), das nach Fotografien wir Original aufgebaut wurde, heute das repräsentative, von den Linden aus sichtbare Portal zum Bundespresseamt.

Zum Schloß sagte Mausbach, es werde ein großer Wurf, es werde Berlin verändern und die Menschen würden mit offenem Mund davo stehen.

Mausbauch hatte sich auch erfolgreich für ein Revolutionsdenkmal auf der Schloßfreiheit stark gemacht. 1848, 1918 und 1989 sei das ein Ort der Revolution gewesen. Den Siegesentwurrf der Bürgerschaukel kommentierte er nicht.