Nationalsozialismus — eindeutig dagegen positionieren

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SA-stuermt-Gewerkschaftshaus-am-EngeldammSo sah es in Berlin aus, als der Nationalsozialmus zu Ende war (oben). Die Szenenbildnerin Monika Bauert hat diese eindrucksvolle Installation im Berlin Story Museum geschaffen. Die Stadt ist zerstört. Trümmerfrauen räumen den Schutt weg. Jede Gruppe, jede Schulklasse, jeder Besucher des Berlin Story Bunkers kommt in diesen Raum.

 

Hier geht es darum, welche Position wir einnehmen.

 

1. Im Museums-Raum über den Nationalsozialismus hängen Hakenkreuzfahnen – genehmigt vom Staatsschutz für museale Zwecke. Wir sagen jedem Besucher, dass man im Museum alles fotografieren darf, aber nicht die Hakenkreuzfahnen und besonders kein Selfie mit Hakenkreuzfahne. Erwischen wir jemanden dabei, fliegt er. Sofort. Ohne Diskussion. Null Toleranz.

 

2. Ein Nachtrag zur Buchvorstellung des Hitler-Itinerars vor wenigen Tagen im Deutschen Historischen Museum. Dort meldete sich bei der Diskussion jemand zu Wort, der die Ideen von Stefan Scheil verbreiten wollte – in Frageform gekleidet. Scheil wird von Wissenschaftlern zu den Theoretikern der Neuen Rechten gezählt. Moderator Sven Felix Kellerhoff entzog dem Diskussionsteilnehmer das Wort. Der Mann redete weiter. Rechte sollen ihre eigenen Verunstaltungen machen. Bei uns reden sie jedenfalls nicht. Der Redner wurde sanft und bestimmt nach draußen Richtung Spree geleitet.

 

3. Verleger Enno Lenze erläutert ausführlich, warum der Berlin Story Verlag nicht an eindeutig rechte Buchversandhäuser liefert. Wir wollen das einfach nicht. Unsere Autoren stimmen dem ausdrücklich zu.

 

4. Wenn eine Zeitschrift wie „Das historisch-politische Buch“ unsere Bücher von Rezensenten besprechen lässt, die auch für die „Junge Freiheit“ schreiben, beenden wir die Zusammenarbeit. Wir wollen das nicht und haben es hier ausführlich begründet.

 

Der Berlin Story Verlag hat zahlreiche Bücher zum Nationalsozialmus veröffentlicht. Im Berlin Story Bunker werden wir dieses Thema vertiefen. Deswegen ist hier unsere Positionierung zusammengefasst. Der 1. Mai ist ein guter Anlass dafür.

 

Am 2. Mai 1933 haben die Nationalsozialisten, hat die SA das Berliner Gewerkschaftshaus am Engeldamm gestürmt. Das haben wir immer vor Augen. Vom Küchenfenster des Berlin Story Verlags aus.