Nach vier Stunden „Hitler – wie konnte es geschehen“


Das muss man erst man verdauen, bearbeiten. Im Bunker, in „Hitler – wie konnte es geschehen“ ist es mucksmäuschenstill still wie in der Kirche.
Anschließend brauchen die Besucher eine Pause. Warum?

Wenn in der Dokumentation fast alles vorbei ist, wenn Berlin und Europa in Trümmern liegen, wenn Hitler im Führerbunker Selbstmord begangen hat und die Besucher denken, sie haben es geschafft, kommt noch, wie Magda Goebbels ihre sechs Kinder ermordet. Man sieht die Frau des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels in einem Film erst mit ihren Kindern spielen, die Vorzeige Mutter des „Dritten Reichs“. Dann liegen da die toten Kindern in weißen Nachthemden zum Identifizieren auf dem Boden.