Montag 8. November 2004

Nervende Autoren. Das passiert uns gelegentlich, nicht immer wieder, wir wollen ja nicht übertreiben, aber die Szene spielt sich so ab. Da kommt einer, mit Vorliebe auch eine, fragt nach einem bestimmten Titel, gern schon vergriffen oder irgendwie nicht ganz zu Berlin gehörig. Dann läßt sie oder er sich das Buch zeigen. Dann sagt sie oder er: So wenige haben sie nur davon?! Das liegt ja nicht gerade gut! Können Sie das nicht an die Kasse legen? Diese Szene kann sich auch abspielen mit Videos, mit Postkarten, mit Porzellanfiguren. Zum Schluß stellt sich heraus: Ich bin nämlich der Autor, die Filmemacherin. Wir reden echt gern mit Autoren. Wir fragen, beraten, hören zu. Aber solche Autisten, die uns so kommen, die nerven. Und dann ist noch ziemlich sicher, daß sie das hier nicht lesen.

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