Montag, 30. November 2009

Alexanderplatz
Alexanderplatz. Da, wo er nicht mehr Alexanderplatz heißt, sondern …
Ausgrabungen am Neuen Markt, Marienviertel
… gar keinen Namen hat, nämlich vor dem Roten Rathaus, finden derzeit Ausgrabungen statt. Hier liegt unter dem Pflaster (links) der ehemalige Neue Markt, das ehemalige dichtbebaute Marienviertel. Man erkennt hier, wie dicht die Häuser standen, wie stark das Mauerwerk war. Um dieses Stück Berlin geht die Diskussion der erneuten Bebauung.
Siehe dieses Tagebuch vom 23. Oktober 2009.

Burkhard Kieker, BTM

Burkhard Kieker , Chef der Berlin Tourismus Marketing, präsentierte heute im Deutschen Historischen Museum das „Besuchermonitoring an tourismusaffinen Berliner Kultureinrichtungen“. Wir berichteten hier im Tagebuch bereits ausführlich darüber. Es wird eine genau Untersuchung über Besucher Berlins geben, an der große und kleinere Einrichtungen teilnehmen. Woher die Besucher kommen, wie sie von der Einrichtung erfahren haben, wo sie eine Eintrittskarte gekauft haben und welche anderen Einrichtungen sie noch besucht haben – all das weiß man nachher genauer.
Es waren heute zum Beispiel vertreten das TIPI, das Deutsche Technikmuseum, die Distel, das Staatsballett und wir.
Für unsere Planung sind diese Daten wichtig. Wir untersuchen unsere Kundenstruktur auch genau. Immer ab dem 15. eines Monats werden die Kunden an der Kasse eine Woche lang befragt. Dadurch wissen wir, daß in die Berlin Story 50 Prozent aus Deutschland kommen, 25 Prozent englisch sprechen (inkl Holländer), 18 Prozent spanisch, italienisch oder französisch. Es ergaben sich im vergangenen Jahr erhebliche Verschiebungen, weil der Umsaatz um 50 Prozent gestiegen war und wir stärker touristisch ausgerichtet sind als zuvor. (Ich vermute, daß es bei den Besucher aus Berlin und bei den Stammkunden in absoluten Zahlen ausgedrückt kaum Änderungen gegeben hat).
Wir erreichen in der geplanten Ausstellung 93 Prozent unserer bisherigen Besucher mit den Sprachen deutsch, englisch, holländisch, spanisch, italienisch und französisch.

Wie werden Bücher gekauft: spontan oder geplant? Der stationäre Buchhandel verführt zum Kauf: Über 50 Prozent der Buchumsätze in den großen Buchhandlungen sind beim Betreten des Geschäfts so nicht geplant, dagegen kaufen Amazon-Kunden überwiegend zielgerichtet.
58 Prozent der DHB-Kunden (Hugendubel, Weltbild, andere) kauften spotan, bei Thalia waren es 55 Prozent. Diese Zahlen ergeben sich aus dem aktuellen GfK-Panel.

Maria von der Historiale berichtet:
Kulturradio ist jetzt Kulturpartner der Historiale, das heißt:
– Kulturradio sendet eine Woche vor Veranstaltungsbeginn 3mal täglich einen Werbespot (1min Länge) über uns, den sie selbst produzieren
– Die Historiale erscheint im Veranstaltungskalendar und unsere Homepage wird verlinkt
– Im Gegenzug erscheint Kulturradio als Partner auf allen unseren Druckerzeugnissen (Programmheft, Flyer, Poster etc.)

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