Montag, 30. Juli 2007

Keine Ruhepause, Geschichte wird gemacht. Das ist aber anstrengend. Dem Abgeordnetenhaus werden wir kaum vermitteln können, wieviel Arbeit in der historischen Talkshow steckt, die dann nur eine halbe Stunde dauert. Jetzt geht es darum, aus den historisch gut recherchierten Materialien eine darstellbare Form zu machen. So wie Prime Time History in Colonial Williamsburg/Virginia mit Schauspielern auf der Bühne oder eher so wie bei Maybritt Illner? Dazu gab es gestern knapp 30 Mails, inhaltlich schwerwiegend. Und Mittwoch haben wir eine weitere Gesprächsrunde, in der dann entschieden wird, wer die endgültige Fassung schreibt. Was wir da entwickeln, ist ganz neu, deswegen mit Ungewißheiten belegt. Historischer Inhalt, die Bedeutung der handelnden Personen müssen in Übereinklang gebracht werden mit einer für den heutigen Zuschauer angemessenen Form. Für welchen Zuschauer? Wer kommt? Wir meinen, Bildungsbürgertum, jung und alt, eben Menschen, die zur Langen Nacht der Museen und zur Historiale unterwegs sind, weniger Zufallsgäste.

Eine nächtliche Diskussion via Email entspann sich um den Flyer zur Historiale. Wieviel Grafik, wieviel Text? Der Flyer ist kein Programmheft. Aber die Veranstaltungen müssen motivierend beschrieben werden, sonst kommt keiner. Das eigentlich Interessante an der Debatte ist aber, daß zwischen 22 Uhr und Mitternacht mehrere Mitarbeiterinnen (Silvia, Tanja, Theresa) diese Diskussion führten, unaufgefordert, aus Interese an der Arbeit, aus Freude am Thema.

Fertig hingegen ist endlich das Verlagsprogramm, das zweite des Berlin Story Verlags, gleichzeitig das erste, das in ganz Deutschland an die Buchhandlungen verteilt wird. Damit die Buchhändlerinnen auch wirklich reingucken, gibt es ein Preisausschreiben mit einer Reise nach Berlin für zwei Personen mit Kulturprogramm sowie 50 fette Buchpakete des Berlin Story Verlags zu gewinnen.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar