Montag, 24. November 2003

Neues aus der "Kleinen Betrügerkunde": Ladendiebstähle kennen wir ja zur Genüge, aber in Sachen Betrug durften wir vergangene Woche eine neue Lektion lernen. Ein Kunde wies sich mit einer Visitenkarte als Angestellter der Deutschen Bank aus und interessierte sich für eine Reihe von höher preislichen Kalendern. Er bat darum, eine Auswahl mitnehmen zu dürfen, um im Büro zu entscheiden, welchen er in höherer Stückzahl einzukaufen gedenke. Nur, der gute Mann tauchte nie wieder auf. Ein Anruf unter der auf der Visitenkarte angegebenen Telefonnummer ergab, dass weder die Nummer zum angegeben Angestellten passte, noch dieser etwas von seinem Einkauf wusste. Irritation auf beiden Seiten. Dem Betrüger droht jetzt eine Anzeige der Deutschen Bank – und uns wird diese Erfahrung eine Lehre sein. Vertrauen ist gut, klingende Münze aber besser. In Zukunft geben wir die Ware nur gegen Vorkasse raus.

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