Montag, 2. Oktober 2006

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GeoCaching hatten wir hier schon gelegentlich, das sind die Menschen, die WebCams suchen und sich fotografieren lassen. Zu diesem Foto erreichte und folgender Brief: „Hallo Herr Giebel, am 23. September, dem Inliner-Marathon-Tag, habe ich mich im Laden ablichten lassen, um dann den Kinderstadtführer als Mitbringsel und Motivation für meine beiden Zwerge im fernen Aachen zu kaufen. Meine persönliche Geschichte in Berlin beginnt Anfang der 70er Jahre, jeweils in den Sommerferien. Damals vergnügte ich mich am Wannsee und freute mich über die Besteigung des Grunewald-Turms. 1980 lernte ich im Märkischen Viertel meinen Großvater kennen. 1989 feierten wir im Dezember sowohl seinen 75. Geburtstag als auch die Öffnung der Mauer. Zu dem Zeitpunkt entstanden mit Sicherheit einige meiner schönsten Fotos aus/in Berlin. Nach langer Pause habe ich im Mai erstmal mit meinem Mann gemeinsam Berlin besucht. Wir waren beide sehr begeistert! So fiel es mir nicht schwer, zwei Freundinnen zum Inline-Marathon zu begleiten. Eine gute Gelegenheit, den neuen Hauptbahnhof zu bewundern. Nun freue ich mich auf die nächste Tour, auf der mich sicher wieder mein Mann und hoffentlich auch meine beiden Kinder von 6 und 9 Jahren begleiten werden. Herzliche Grüße aus Aachen …“

Noch befindet sich das Gemälde über die „Tafelrunde von Sanssouci“ auf der Startseite, nur noch wenige Tage (weil wir am Verkaufen sind und weil wir Platz für die Napoleonbücher brauchen). Da läßt sich noch eine schöne Geschichte zu einem unserer nächsten Bücher erzählen. Voltaire, links, beugt sich über den Tisch und unterhält sich mit einem Mann rechts, auch über den Tisch gebeugt. Das ist Graf Algarotti aus Italien. Friedrich der Große führte einen ausführlichen Briefwechsel mit diesem Aufklärer, den unser Italiener, Gianluca Falanga, im nächsten Frühjahr kommentiert im Verlag der Berlin Story veröffentlicht.

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